Kanarische Inseln regeln Regionalflugplätze und Helikopterlandeplätze neu mit AESA-Abkommen – Tourismus (Flugzeuge Air…

Kanarische Inseln regeln Regionalflugplätze und Helikopterlandeplätze neu mit AESA-Abkommen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

17 Juni, 2026

Die Kanarischen Inseln haben als erste autonome Gemeinschaft Spaniens ein wegweisendes Abkommen mit der Spanischen Agentur für Flugsicherheit (AESA) unterzeichnet. Ziel ist es, die Genehmigung, Überwachung und den Betrieb von Flugplätzen und Helikopterlandeplätzen, die nicht von allgemeinem staatlichem Interesse sind, zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Das teilte das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Wohnungswesen und Mobilität der Kanarischen Regierung am Dienstag mit.

Mit dem Vertrag wird ein stabiles Koordinationssystem zwischen der Regionalregierung und der AESA etabliert. Dieses regelt die Zuständigkeiten bei der Genehmigung, Inbetriebnahme, Überwachung und Regulierung von regionalen Luftfahrtanlagen. Die Vereinbarung sorgt dafür, dass die Sicherheitsanforderungen der geltenden Luftfahrtvorschriften eingehalten werden. Die Kanarische Regierung übernimmt künftig die Verantwortung für die Genehmigung der Errichtung, Eröffnung und Änderungen von Flugplätzen mit eingeschränktem Zugang sowie für die Zulassung temporärer Flugplätze. Die AESA bleibt für die technische Überprüfung, Luftfahrtsicherheitsinspektionen und die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben zuständig.

Aktuell verfügt das Archipel über elf genehmigte regionale Luftfahrtanlagen. Dazu gehören die Flugplätze von Antigua auf Fuerteventura und El Berriel auf Gran Canaria. Zudem sind mehrere Helikopterlandeplätze genehmigt, etwa in Artenara, am Universitätskrankenhaus Gran Canaria sowie im Hafen Puerto Las Palmas auf Gran Canaria. Weitere genehmigte Heliports befinden sich in San Sebastián de La Gomera, Puntagorda auf La Palma, Adeje, am Universitätskrankenhaus der Kanaren, am Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de la Candelaria und in La Guancha auf Teneriffa.

Darüber hinaus sind mehr als 15 weitere Einrichtungen im Genehmigungsverfahren. Auf El Hierro befinden sich die Helikopterlandeplätze Frontera Base GES und das Inselkrankenhaus Nuestra Señora de Los Reyes in der Bearbeitung. Auf Fuerteventura wird der Antrag für den Helikopterlandeplatz am Virgen de la Peña General Hospital vorangetrieben. Gran Canaria arbeitet an der Genehmigung des Flugplatzes in Agaete sowie verschiedener Helipads, darunter das Gebäude für essentielle Dienste, El Berriel, das Universitätskrankenhaus Doctor Negrín und La Aldea. Weitere Projekte sind der Wasserflugplatz im Hafen Puerto Las Palmas und die Luftoperationsplattform der Ozeanischen Plattform der Kanarischen Inseln (PLOCAN).

Auf La Palma laufen die Verfahren für die Helikopterlandeplätze Base EIRIF, Universitätskrankenhaus La Palma und Puntagorda. Lanzarote beantragt die Genehmigung von Helipads am Krankenhaus Doctor José Molina Orosa und auf La Graciosa. Auf Teneriffa sind die Anträge für den Helikopterlandeplatz im Gebäude für essentielle Dienste sowie für den Wasserflugplatz von Teneriffa in Bearbeitung.

Das Ministerium hebt hervor, dass das Abkommen die Bearbeitung neuer Projekte und die Regularisierung bestehender Anlagen deutlich erleichtern wird. Es soll auch die technische Zusammenarbeit zwischen der Kanarischen Regierung und der AESA verbessern. Zu diesem Zweck wird ein Überwachungsausschuss eingerichtet, der gemeinsam mit technischen Arbeitsgruppen die Koordination, den Informationsaustausch und die Förderung der Regularisierung von öffentlich nützlichen Luftfahrtinfrastrukturen auf den Inseln vorantreibt.

Für Urlauber, Auswanderer und Einwohner der Kanaren bedeutet das Abkommen eine bessere und schnellere Infrastrukturentwicklung im Bereich der regionalen Luftfahrt. Vor allem die medizinische Versorgung kann von den weiteren Helikopterlandeplätzen profitieren, da Krankenhäuser nun besser an Luftrettungsdienste angebunden werden können. Auch die touristische Erschließung entlegener Gebiete wird durch die verbesserte Regelung erleichtert. Insgesamt stärkt das Abkommen die regionale Autonomie der Kanarischen Inseln in der Luftfahrt und sorgt für mehr Sicherheit und Effizienz bei der Nutzung kleinerer Flugplätze und Helipads, die für den Alltag und die Mobilität im Archipel eine wichtige Rolle spielen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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