Kanarische Inseln verstärken Feuerbekämpfung mit 2.600 Kräften ab Juni – Politik (Gobierno Canarias)

Kanarische Inseln verstärken Feuerbekämpfung mit 2.600 Kräften ab Juni

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

20 Mai, 2026

Die Kanarischen Inseln setzen ab dem 1. Juni 2026 auf eine verstärkte Feuerbekämpfung. In einer ersten Koordinationssitzung zur Kampagne gegen Waldbrände präsentierte die Direktion für Notfälle der Regierung von Canarias ein umfassendes Konzept, das über 2.600 Einsatzkräfte, 202 Löschfahrzeuge und 19 Luftfahrzeuge umfasst. Dies stellt eine Steigerung gegenüber den etwa 2.500 Kräften im Vorjahr dar.

Ein zentrales Element der diesjährigen Kampagne ist die Einführung eines dritten EIRIF-Helikopters, der in El Hierro stationiert wird und gemeinsam mit einem GES-Helikopter operiert. Zudem kommen drei neue leichte Löschfahrzeuge mit einer Kapazität von 2.300 Litern zum Einsatz, die von den EIRIF bereitgestellt werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Reaktionsfähigkeit und Prävention bei Waldbränden zu verbessern.

Die Verantwortlichen betonten die Notwendigkeit, dass die Vorbereitung auf Waldbrände nicht erst mit dem Ausbruch eines Feuers beginnt. Manuel Miranda, der Minister für Territorialpolitik, hob hervor, dass Planung und Koordination über das ganze Jahr hinweg entscheidend sind. „Unsere Priorität ist der Schutz der Menschen und der natürlichen Ressourcen der Inseln“, erklärte Miranda. Die zunehmende Komplexität der Waldbrandgefahr aufgrund des aktuellen Klimakontextes erfordere zudem Fortschritte in der Prävention und technologischen Ausstattung.

Ein zusätzliches Hilfsmittel in der Brandbekämpfung sind 23 Drohnen, die zur Überwachung und Frühwarnung eingesetzt werden. Sechs dieser Drohnen gehören zum Grupo de Emergencias y Salvamento (GES), während die restlichen 17 von den EIRIF betrieben werden. Diese Drohnen sind mit Wärmebildkameras ausgestattet, um heiße Punkte während der Nacht zu lokalisieren und die Bodenmannschaften bei der Bekämpfung von Bränden zu unterstützen.

Im Jahr 2022 wurde der INFOCA-Plan nur präventiv aktiviert. Insgesamt wurden 41 Brandherde registriert, wobei 39 von ihnen weniger als eine Hektar Fläche betrafen. 88% der Vorfälle ereigneten sich in herbaceous vegetation, 10% in unbewaldeten Gebieten und 2% in bewaldeten Zonen. Die schnelle Reaktion und die gute Koordination zwischen den verschiedenen Behörden verhinderten, dass diese Vorfälle zu größeren Bränden führten.

Die Regierung plant, die Übungen zur Kommunikation zwischen den verschiedenen Einsatzkräften weiter zu intensivieren sowie Simulationen durchzuführen, um die Koordination zu testen. Dies ist besonders wichtig, um die Effizienz der Reaktion auf Waldbrände zu gewährleisten und die Sicherheit der Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln zu erhöhen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um einen optimalen Schutz für die kommenden Monate sicherzustellen.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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