In den letzten zwei Wochen hat die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria nahezu 800 Zertifikate für vulnerable Personen ausgestellt. Diese Maßnahme ist Teil des am 20. April gestarteten Verfahrens zur außerordentlichen Regularisierung von Ausländern, das von der spanischen Regierung initiiert wurde. Von den 790 ausgestellten Zertifikaten wurden 350 in der ersten Woche und 440 in der zweiten Woche bearbeitet, was die hohe Nachfrage verdeutlicht.
Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wird die Stadtverwaltung ab dieser Woche dienstags und donnerstags von 15:00 bis 19:00 Uhr zusätzliche Sprechstunden anbieten. Diese Maßnahmen sollen den Zugang für Antragsteller erleichtern. Die Anträge müssen jedoch im Voraus vereinbart werden, wobei die Anzahl der verfügbaren Termine erhöht wurde, um den Ansturm zu bewältigen.
Die persönlichen Anträge können in der Bürgeranlaufstelle im Stadtteil Isleta-Puerto-Guanarteme sowie im Metropol-Gebäude gestellt werden. Eine Terminvereinbarung ist ohne digitale Zertifikate möglich, entweder über die städtische Website, telefonisch unter 010 oder an digitalen Kiosken in den kommunalen Büros.
Zusätzlich können Zertifikate auch von Partnerorganisationen ausgestellt werden, die auf soziale Unterstützung und Begleitung von Migranten spezialisiert sind, darunter die Spanische Kommission für Flüchtlingshilfe und die Confederación Sindical de Comisiones Obreras. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass dieses Zertifikat erforderlich ist, wenn andere Bedingungen gemäß dem Real Decreto 316/2026 nicht nachgewiesen werden können.
Quelle: eldiario.es
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