Letzte Evakuierung des MV Hondius startet am Montag von Teneriffa – Tourismus (Flugzeuge Airport)

Letzte Evakuierung des MV Hondius startet am Montag von Teneriffa

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

10 Mai, 2026

Die Evakuierungsoperation des MV Hondius, die derzeit im Hafen von Granadilla auf Teneriffa stattfindet, geht in die entscheidende Phase. Am Montagabend wird der letzte Flug nach Australien und anderen asiatischen Ländern abheben, wobei sechs Passagiere an Bord sein werden. Für die Gesundheitsministerin Mónica García handelt es sich um den „komplexesten“ Teil des gesamten Einsatzes. Die Situation hat sich in den letzten Tagen zu einem regelrechten Politikum entwickelt, das sowohl die Gesundheitsbehörden als auch die kanarische Regierung betrifft.

Der Zeitplan von Ministerin García steht im klaren Gegensatz zu den Vorstellungen des Präsidenten der Kanarischen Regierung, Fernando Clavijo. Dieser hatte am Sonntagabend die Genehmigung zum Anlegen des Schiffes verweigert und darauf bestanden, dass alle Rücktransporte bis Sonntag abgeschlossen sein sollten. Clavijo schlug vor, Passagiere mit verspäteten Flügen aus den Niederlanden und Australien auf andere Flüge umzubuchen, um die Logistik zu entlasten. Diese Uneinigkeit zwischen den beiden Regierungsvertretern sorgt für zusätzliche Spannungen in einer bereits angespannten Situation.

García hingegen betont den Erfolg der bisherigen Operation. Alle 147 Passagiere, die an Bord des MV Hondius waren, zeigen keine Symptome einer Erkrankung. Um 6:30 Uhr begann das Team der Gesundheitsbehörde mit der klinischen Bewertung der Passagiere, unterstützt von niederländischen Epidemiologen und einem Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Afrika. Dies zeigt, wie ernst die Gesundheitsbehörden die Situation nehmen und wie wichtig es ist, die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.

Die ersten Passagiere, darunter 14 Spanier sowie der WHO-Vertreter, werden zur Einhaltung der Quarantäne ins Krankenhaus Central de la Defensa Gómez Ulla in Madrid gebracht. Um 7:35 Uhr trafen die ersten beiden Busse ein, die die Passagiere zum Flughafen Tenerife Sur transportieren. Von dort aus soll ein Flug in die Niederlande starten, gefolgt von Rückflügen für Bürger aus Deutschland, Belgien, Griechenland sowie Teilen der Crew. Für viele der Passagiere, insbesondere für diejenigen aus dem deutschsprachigen Raum, ist die Rückkehr in die Heimat von großer Bedeutung. Die Unsicherheit und die lange Wartezeit auf die Rückflüge stellen für viele eine erhebliche Belastung dar.

Zusätzlich sind weitere Evakuierungen für Passagiere aus Kanada, der Türkei, Frankreich, Irland und den USA geplant, wobei die genauen Flugzeiten noch festgelegt werden müssen. Diese Komplexität der Operation zeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit und schnelle Entscheidungen in Krisensituationen sind. Für die deutschsprachigen Leser auf den Kanaren bedeutet dies, dass sie die Entwicklungen aufmerksam verfolgen sollten, um mögliche Auswirkungen auf ihre Rückreise oder die ihrer Angehörigen zu verstehen. Die Situation bleibt dynamisch, und es ist zu hoffen, dass alle Passagiere bald sicher in ihre Heimatländer zurückkehren können.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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