Die Kanarischen Inseln stehen vor einem drastischen Wetterwechsel, ausgelöst durch einen atlantischen Front und eine kalte Luftmasse. Die spanische Wetterbehörde Aemet hat für Freitag Warnungen vor starkem Wind und Wellen von bis zu sechs Metern an den Küsten der Inseln herausgegeben. Diese instabile Wetterlage wird voraussichtlich alle Inseln in den kommenden Tagen betreffen.
Die Direktion für Notfälle hat für alle Inseln die orangefarbene Alarmstufe aufgrund von Küstenphänomenen ausgerufen, da eine kombinierte Welle aus Nordwesten von fünf bis sechs Metern erwartet wird. Die Behörden raten zu äußerster Vorsicht während der Hochwasserzeiten, die für 06:35 und 19:05 Uhr angesetzt sind. Die Wellenenergie stellt ein erhebliches Risiko für Schwimmer und Boote dar.
Zusätzlich wird ein deutlicher Temperaturabfall aufgrund der kalten Luftmasse erwartet, was zu leichten Frostbedingungen auf den Gipfeln des Teide führen kann. In der gesamten autonomen Gemeinschaft gilt eine Vorwarnung wegen starker Winde, die in der Regel Geschwindigkeiten von über 70 km/h erreichen werden. In den höheren Lagen, insbesondere im Süden, können die Böen sogar 80 km/h überschreiten.
Die Niederschläge werden im Norden der gebirgigen Inseln anhaltend sein, während Lanzarote und Fuerteventura am Freitagmorgen mit moderaten Regenfällen rechnen müssen. Trotz maximaler Temperaturen von 21 Grad an den Küsten wird die gefühlte Temperatur aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit deutlich niedriger sein. Die instabile Wetterlage wird voraussichtlich am Samstag mit dem Einzug von Hochdruckgebieten nachlassen.
Quelle: dariodeavisos
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