Der Gemeinderat von Mogán hat beschlossen, das Verfahren zur Regularisierung von 37 illegal errichteten Wohnungen in der Urbanisation Monte Carrera in Arguineguín auszusetzen. Diese Entscheidung folgt auf ein Urteil, das die Illegalität der Bauarbeiten bestätigt. Die Richterin des Verwaltungsgerichts von Las Palmas hat festgestellt, dass die Wohnungen ohne die erforderliche Genehmigung während der COVID-19-Pandemie errichtet wurden. Die ursprüngliche Baugenehmigung von 2005 erlaubte lediglich zwei Stockwerke, jedoch wurde das Gebäude mit drei Etagen errichtet, was gegen die örtlichen Bauvorschriften verstößt.
Die Aussetzung des Programms zur städtischen Sanierung (PAMU) erfolgt, um die Auswirkungen des Urteils auf die Regularisierung der Gebäude zu prüfen. Der zuständige Stadtrat Mencey Navarro bestätigte, dass die rechtlichen Konsequenzen des Urteils sorgfältig bewertet werden müssen. Der PAMU sah vor, dass die Bauträger der Gemeinde 625 Quadratmeter Land überlassen, um eine Erhöhung der Bebaubarkeit um 3.120 Quadratmeter zu erhalten, was zur Legalisierung der Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten nötig wäre.
Die Anwohner der Monte Carrera Green Garden Club haben sich vehement gegen die Legalisierung ausgesprochen und forderten die sofortige Einstellung des Verfahrens. Sie argumentieren, dass die Grundstücke, die die Bauträger der Gemeinde anbieten, tatsächlich Gemeinschaftseigentum sind und die Initiative nicht ordnungsgemäß mit den Eigentümern abgestimmt wurde. Auch der Unternehmer Juan Manuel Pérez León hat eine formelle Beschwerde eingereicht, in der er auf die Gefahren hinweist, die durch die Legalisierung von illegalen Bauprojekten entstehen könnten.
Quelle: el diario canarias ahora
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