Ein 24-jähriger Motorradfahrer wurde in Santa Cruz de Tenerife mit 102 Kilometern pro Stunde auf der Calle Pedro Suárez Hernández gemessen, wo die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt ist. Die Polizei entdeckte den Verstoß im Rahmen einer routinemäßigen Geschwindigkeitskontrolle am 8. Juli gegen 17:40 Uhr. Damit überschritt der Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit um 72 km/h – eine strafrechtlich relevante Geschwindigkeitsüberschreitung in Spanien. Zudem stellte die örtliche Polizei fest, dass der junge Mann nicht als Halter des Motorrads eingetragen ist.
Die Strecke, auf der der Verstoß registriert wurde, gehört zu den innerstädtischen Straßen von Santa Cruz, die regelmäßig mit Radarkontrollen überwacht werden. Aufgrund besonderer Gefahrenzonen wie stark frequentierten Fußgängerbereichen und Schulnähe gelten in vielen Teilen der Stadt Tempo-30-Beschränkungen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Nach spanischem Verkehrsrecht gilt eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 60 km/h über dem erlaubten Limit auf innerstädtischen Straßen als Straftat. Für den betroffenen Fahrer bedeutet das ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsgefährdung, das neben einer Geldstrafe auch eine Freiheitsstrafe von drei bis sechs Monaten, gemeinnützige Arbeit von 31 bis 90 Tagen sowie ein Fahrverbot von ein bis vier Jahren nach sich ziehen kann.
Die Polizei von Santa Cruz de Tenerife setzt konsequent auf Geschwindigkeitskontrollen und betreibt ein festgelegtes Kontrollprogramm, das sich auf besonders gefährdete Straßenabschnitte konzentriert. Dabei werden auch zusätzliche Radarstandorte eingerichtet, um Anwohnerbeschwerden und öffentlichen Forderungen nach verstärkter Verkehrssicherheit gerecht zu werden.
Der Fall verdeutlicht die strengen Maßnahmen gegen überhöhte Geschwindigkeit in der Stadt und die bereits bestehenden Kontrollmechanismen, die sowohl Einwohner als auch Urlauber und Auswanderer im Blick behalten. Die Stadtverwaltung und Polizei empfehlen allen Verkehrsteilnehmern, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und strafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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