Neue DGT-Regel auf Kanaren: 200-Euro-Strafe für Lkw-Überholverbot bei Stau – Verkehr (Verkehrskontrolle)

Neue DGT-Regel auf Kanaren: 200-Euro-Strafe für Lkw-Überholverbot bei Stau

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

22 Juni, 2026

Im Sommer 2024 verschärft die spanische Straßenverkehrsbehörde DGT die Regeln für das Überholen auf Autobahnen und Schnellstraßen. Besonders Lkw-Fahrer mit Fahrzeugen über 7,5 Tonnen müssen sich auf neue Einschränkungen einstellen. Eine offiziell im BOE veröffentlichte Verordnung verbietet ihnen bei hoher Verkehrsdichte längere Überholmanöver, um Staus und gefährliche Verkehrssituationen zu vermeiden. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von 200 Euro rechnen.

Das neue Überholverbot richtet sich gezielt an schwere Nutzfahrzeuge und Spezialtransporte, die oft für Verkehrsbehinderungen sorgen, wenn sie sich auf der linken Spur langsam überholen. Dieses Phänomen, umgangssprachlich „Elefantenüberholen“ genannt, führt dazu, dass der linke Fahrstreifen über viele hundert Meter blockiert bleibt. Für Pkw-Fahrer dahinter entstehen häufig Bremsmanöver und der gefürchtete „Akkordeoneffekt“, der zu Staus und Auffahrunfällen führen kann.

Die DGT setzt mit dieser Maßnahme vor allem auf eine dynamische und situationsabhängige Regulierung. Das Überholverbot gilt nicht dauerhaft, sondern nur an Tagen und zu Zeiten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen. Die genauen Streckenabschnitte und Zeitfenster werden regelmäßig aktualisiert und über verschiedene Informationskanäle kommuniziert. Dazu zählen elektronische Verkehrstafeln entlang der Autobahnen, temporäre Verkehrszeichen und Hinweise durch die Verkehrspolizei.

Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanarischen Inseln bedeutet dies vor allem in der Hauptreisezeit eine spürbare Veränderung im Straßenverkehr. Die Inseln verfügen über ein gut ausgebautes Straßennetz, auf dem sich gerade in den Sommermonaten viele Urlauber und Einheimische bewegen. Die neuen Regelungen sollen für mehr Sicherheit sorgen und Staus reduzieren, die durch lange Überholvorgänge von Lastwagen entstehen.

Wichtig ist, dass die Strafen bei Missachtung der neuen Vorschrift empfindlich ausfallen. Ein Überholverstoß wird als schwere Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit 200 Euro Geldbuße geahndet. Kommt es dabei zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder ignorieren Fahrer ausdrücklich die Anweisungen, kann das Bußgeld auf bis zu 500 Euro steigen. In solchen Fällen drohen zusätzlich Punkte in Flensburg und sogar strafrechtliche Konsequenzen.

Für Berufskraftfahrer und Transportunternehmen auf den Kanaren heißt das, die neuen Verkehrsregeln genau zu beachten und ihre Fahrten entsprechend zu planen. Die Verkehrsbehörde kündigt an, die Kontrollen zu verstärken und bei Verstößen konsequent durchzugreifen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Programms zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Optimierung des Verkehrsflusses auf Spaniens Straßen.

Zusammengefasst zielt die DGT mit dem neuen Überholverbot darauf ab, die Verkehrssicherheit auf stark befahrenen Strecken zu erhöhen und Stauprobleme durch langsame Lkw-Überholmanöver einzudämmen. Für alle Verkehrsteilnehmer auf den Kanaren bedeutet das mehr Sicherheit und einen reibungsloseren Verkehrsablauf, insbesondere in der Hochsaison. Die neuen Regeln treten unmittelbar in Kraft und werden fortlaufend angepasst, um auf die tatsächlichen Verkehrsbedingungen reagieren zu können.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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