Die spanische Policía Nacional hat auf den Kanarischen Inseln 350 Kilogramm Haschisch sichergestellt, die zwischen Maiskolben versteckt waren. Bei der Aktion in Las Palmas de Gran Canaria wurden drei Männer festgenommen, die sich nun in Untersuchungshaft befinden. Die Drogen stammten aus Marokko und hatten einen Schwarzmarktwert von mehr als 700.000 Euro. Die Sicherstellung stellt einen bedeutenden Schlag gegen den Drogenhandel im Archipel dar.
Die Operation wurde von der Einheit für Drogen und organisiertes Verbrechen (UDYCO) in Las Palmas durchgeführt. Die Ermittlungen hatten Anfang 2026 begonnen, nachdem Hinweise auf eine Struktur vorlagen, die den Empfang und die Verteilung der Rauschmittel auf den Inseln organisierte. Die Bande nutzte unter anderem legale Transportunternehmen und Mietwagen, um die Transporte zu tarnen und die Nachverfolgung durch die Sicherheitskräfte zu erschweren.
Besonders auffällig war die Methode, die Drogen in landwirtschaftlichen Produkten, konkret in Kisten mit Maiskolben, zu verstecken. So sollte der Schmuggel auf dem See- oder Luftweg zwischen den Inseln unentdeckt bleiben. Die Beamten griffen die Drogen bei deren Transport ab, als sie gut getarnt unter landwirtschaftlichen Waren waren.
Die Kanarischen Inseln sind aufgrund ihrer geografischen Lage ein Transitgebiet für Drogen aus Nordafrika nach Europa. Die Zerschlagung dieser Schmugglerbande ist daher ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung und der zahlreichen Urlauber. Die laufenden Ermittlungen der Policía Nacional sind noch nicht abgeschlossen; weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen, da die Behörde die Operation offen hält.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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