Polizei beendet illegale Feier in geschütztem Gebiet auf Teneriffa – Behörden (Guardia Civil)

Polizei beendet illegale Feier in geschütztem Gebiet auf Teneriffa

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

26 April, 2026

Die Guardia Civil hat am Montag eine illegale Feier im Barranco de Balos gestoppt, einem Gebiet, das sich in unmittelbarer Nähe zur geschützten Cueva del Hermando Pedro in Granadilla de Abona befindet. Diese Veranstaltung, die über soziale Medien weltweit beworben wurde, folgt einem besorgniserregenden Trend ähnlicher Feiern, die in der Region immer wieder stattfinden. Die Polizei handelte auf eine Beschwerde des sozialen Archäologie-Kollektivs Imastanen, das seit Jahren auf die Problematik solcher illegalen Zusammenkünfte hinweist und die lokale Bevölkerung für den Schutz der Natur sensibilisieren möchte.

Die Feier wurde als eine Art Tagesevent angekündigt, bei dem die Teilnehmer eingeladen wurden, beim Ausheben einer neuen Höhle zu helfen, die als Musikstudio dienen sollte. Diese Höhlen sind zwar nicht offiziell als schützenswert eingestuft, doch sie befinden sich in einem ökologisch sensiblen Gebiet in der Nähe von Montaña Roja und La Tejita. Das Kollektiv Imastanen hebt den archäologischen und ethnografischen Wert dieser Orte hervor und fordert die Behörden auf, ihre Verantwortung ernster zu nehmen. Kritiker bemängeln, dass die lokalen Behörden wiederholt mit ähnlichen Problemen konfrontiert waren, ohne eine nachhaltige Lösung zu finden.

Die Polizei stellte bei ihrem Einsatz fest, dass zahlreiche Fahrzeuge in der Nähe geparkt waren, was eindeutig auf die laufende Veranstaltung hinwies. Nach dem Eintreffen der örtlichen Polizei und des Umweltschutzdienstes Seprona übernahm die Guardia Civil die Kontrolle über die Situation. Die Beamten identifizierten mehrere Anwesende und eröffneten ein Verfahren gegen die Organisatoren. Diese rechtlichen Schritte sind ein wichtiger Teil der Bemühungen, der illegalen Nutzung geschützter Gebiete entgegenzuwirken.

Die Situation in der Region ist angespannt. Immer wieder kommt es zu illegalen Feiern, die nicht nur die Natur, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner beeinträchtigen. Viele berichten von einem allgemeinen Verfall der Umwelt und der Missachtung der Natur, während die Behörden Schwierigkeiten haben, die Besetzungen zu beenden. Anwohner fühlen sich oft machtlos und sehen, wie ihre Heimat unter dem Gewicht von Lärm und Vandalismus leidet. Das Kollektiv Imastanen fordert eine konsequente Reaktion der Verantwortlichen, um die geschützten Gebiete zu bewahren und die kulturellen Werte der Region zu schützen.

Für deutschsprachige Leser auf den Kanaren ist es wichtig, sich der Problematik bewusst zu sein. Diese illegalen Feiern sind nicht nur ein Ärgernis, sondern stellen auch eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt dar. Der Schutz der Natur und der kulturellen Stätten auf den Kanaren sollte für alle Bewohner und Besucher eine Priorität sein. Es liegt an der Gemeinschaft, zusammenzuarbeiten, um das Erbe dieser einzigartigen Landschaft zu bewahren und sicherzustellen, dass sie auch für zukünftige Generationen zugänglich bleibt. Sensibilisierung und Engagement sind entscheidend, um derartige Veranstaltungen zu verhindern und die Schönheit der Kanaren zu schützen.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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