Polizei stoppt 5 Kilo Kokain-Transport nach Fuerteventura und verhaftet zwei Männer – Behörden (Policia Nacional)

Polizei stoppt 5 Kilo Kokain-Transport nach Fuerteventura und verhaftet zwei Männer

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

23 Juni, 2026

Im Hafen von La Luz in Las Palmas de Gran Canaria hat die spanische Nationalpolizei zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, fünf Kilogramm Kokain nach Fuerteventura schmuggeln zu wollen. Die Drogen sollten über die reguläre Fährverbindung nach Morro Jable transportiert werden. Die Aktion ist Teil eines verstärkten Kontrollprogramms gegen den Drogenhandel zwischen den Kanarischen Inseln.

Die Ermittlungen begannen aufgrund anonymer Hinweise von Bürgern, die über die offiziellen Kanäle der Polizei eingingen. Ergänzt wurden diese Informationen durch die Analysearbeit der Ermittler, die schließlich einen Kontrollposten im Bereich der Einschiffung am Hafen von La Luz einrichteten. Ziel war es, Fahrzeuge zu überprüfen, die nach Fuerteventura übersetzen wollten.

Bei der ersten Kontrolle unterzogen die Beamten ein Fahrzeug einer Durchsuchung. Mithilfe der Hundestaffel entdeckten sie einen speziell präparierten Versteckraum, in dem sich zwei Pakete mit insgesamt zwei Kilogramm Kokain befanden. Zudem stellten die Polizisten eine Attrappe einer Schusswaffe sicher. Kurz darauf inspizierten sie ein weiteres Fahrzeug, das ebenfalls die Überfahrt nach Morro Jable plante. In diesem Fahrzeug fanden sie drei weitere Pakete mit insgesamt drei Kilogramm Kokain.

Insgesamt beschlagnahmte die Polizei fünf Kilogramm Kokain und nahm die beiden Männer als mutmaßliche Drogenschmuggler fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Ermittler die Verdächtigen an die zuständige Justizbehörde, die Untersuchungshaft anordnete.

Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Sicherheitskräfte auf den Kanarischen Inseln, den Drogenhandel einzudämmen. Gerade die Fährverbindungen zwischen den Inseln dienen immer wieder als Transportwege für Betäubungsmittel. Für Bewohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanaren bedeutet das verstärkte Kontrollen und ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein in den Häfen.

Die Nationalpolizei appelliert weiterhin an die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten über die anonymen Meldewege auf der offiziellen Webseite zu melden. Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung bleibt ein entscheidender Faktor im Kampf gegen den Drogenhandel auf den Inseln.

Quelle: lavozdefuerteventura.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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