Pre-Alarmstufe für fünf Kanarische Inseln wegen starker Küstenwinde und hoher Wellen – Wetter (Meer und Wellen)

Pre-Alarmstufe für fünf Kanarische Inseln wegen starker Küstenwinde und hoher Wellen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

5 August, 2026

Der Gobierno de Canarias hat für die Nacht zum 5. August eine Pre-Alarmstufe wegen gefährlicher Küstenphänomene auf fünf Inseln des Archipels aktiviert. Die Vorwarnung gilt für El Hierro, La Gomera, La Palma, Teneriffa und Gran Canaria. Ursache sind Prognosen der spanischen Wetteragentur Aemet, die Windstärken von bis zu Kraft 7 (50 bis 61 km/h) und Wellenhöhen zwischen zwei und drei Metern vorhersagen.

Betroffen sind insbesondere die Küstenbereiche im Nordosten von El Hierro, im Westen von La Gomera, im Nordwesten und Südosten von La Palma, im Südosten von Teneriffa sowie an den West- und Südostküsten von Gran Canaria. In diesen Regionen sorgen die starken Nordostwinde für erhöhte Strömungen und eine sogenannte „See von Leva“, die vor allem an den süd- und westgerichteten Küstenabschnitten gefährliche Brandungsrückströmungen erzeugt.

Diese Strömungen können Badegäste und Wassersportler in nicht überwachten Gebieten schnell in Gefahr bringen. Besonders in den Sommermonaten, wenn das Meer stark frequentiert wird, steigt dadurch das Risiko von Ertrinkungsunfällen deutlich an. Die Behörden warnen daher eindringlich davor, die Risiken an den betroffenen Stränden und Küstenabschnitten zu unterschätzen.

Als Schutzmaßnahme empfehlen die Verantwortlichen, sich nicht auf Molen oder Spundwänden aufzuhalten, insbesondere nicht zum Fotografieren oder Filmen nahe der brechenden Wellen. Badegäste sollen rote Flaggen strikt beachten und auf das Baden in Bereichen mit starker Brandung oder ohne Rettungsdienst verzichten. Auch nautische Aktivitäten sind in den betroffenen Zonen zu unterlassen, ebenso wie das Campen direkt an der Wasserlinie.

Für den Fall, dass jemand von einer starken Strömung mitgerissen wird, raten die Rettungskräfte, nicht gegen die Strömung anzuschwimmen, sondern sich treiben zu lassen, bis die Kraft nachlässt. Im Notfall ist unverzüglich die Notrufnummer 112 zu wählen, um schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Diese Warnung bleibt bis auf Weiteres in Kraft, da sich die Wetterlage kurzfristig ändern kann. Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanarischen Inseln sollten die Hinweise genau beachten, um sich selbst und andere vor Unfällen zu schützen und mögliche Rettungseinsätze zu vermeiden. Die Situation wird von den zuständigen Stellen kontinuierlich beobachtet, um bei einer Verschärfung der Bedingungen angemessen reagieren zu können.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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