Am Mittwochmorgen, dem 26. August, hat die Seenotrettung vor der Küste von Lanzarote zwei marokkanische Männer aus einem Schlauchboot gerettet. Die Männer befanden sich in einem scheinbar guten Gesundheitszustand und gaben an, aus Safí, einer Stadt im Westen Marokkos, gestartet zu sein. Sie teilten den Rettungskräften mit, dass sie beabsichtigen, Asyl zu beantragen. Die Rettungsaktion wurde von einer Salvamar durchgeführt, die die beiden Männer gegen 7 Uhr morgens sicher in den Hafen von Arrecife brachte.
Diese Rettung reiht sich in eine Serie von Ankünften von Flüchtlingsbooten auf Lanzarote ein, die sich in den letzten Wochen gehäuft haben. Bereits in der Nacht vom 19. August wurden zwei Schlauchboote mit insgesamt 134 Menschen geborgen, darunter Frauen und unbegleitete Minderjährige. Drei Personen mussten in das Universitätskrankenhaus Doctor José Molina Orosa eingeliefert werden, während die übrigen an Land versorgt wurden.
Nur wenige Stunden später, in den frühen Morgenstunden des 20. August, entdeckte die Salvamar Urania ein weiteres Boot mit 111 Menschen, darunter 17 minderjährige Jungen, von denen 15 unbegleitet waren. Alle Passagiere waren gesundheitlich stabil und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt wurden bei diesen drei Einsätzen 245 Menschen in Puerto Naos an Land gebracht.
Vor diesen Ereignissen gab es im August keine registrierten Ankünfte von Flüchtlingsbooten auf Lanzarote; die letzte Sichtung fand am 29. Juli nahe der Küste von Teguise statt. Die Häufung der Rettungseinsätze weist auf eine Zunahme der Überfahrten von marokkanischen Küsten aus hin. Für die betroffenen Menschen bedeutet dies eine neue Gelegenheit, Schutz und Asyl auf den Kanarischen Inseln zu suchen. Die Rettungskräfte auf Lanzarote bleiben weiterhin in erhöhter Bereitschaft, um schnell auf weitere Ankünfte reagieren zu können.
Quelle: laprovincia.es
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