Die Schäden, die der Sturm Therese auf der Insel Teneriffa verursacht hat, werden vorläufig auf etwa 33,3 Millionen Euro geschätzt. Diese Schätzung betrifft hauptsächlich die Infrastruktur und die natürliche Umgebung der Insel. Rosa Dávila, die Präsidentin des Cabildos von Teneriffa, und der zuständige Minister José Miguel Ruano informierten die Medien über die Situation und die geplanten Maßnahmen zur Schadensbewältigung.
Die Insel wird sich um finanzielle Unterstützung aus dem Programm zur Erklärung von Zonen, die schwer von Notfällen betroffen sind, bemühen, das am Dienstag von der Zentralregierung genehmigt wurde. Ruano wies darauf hin, dass allein die Schäden an der Straßeninfrastruktur mit etwa 12,6 Millionen Euro zu Buche schlagen. Die Behörden hoffen, etwa 50 Prozent dieser Kosten durch staatliche Mittel decken zu können.
Zusätzlich wurden Schäden in Höhe von 5,1 Millionen Euro im natürlichen Umfeld festgestellt, darunter Schäden an Wanderwegen und im Nationalpark Teide. Um die dringendsten Reparaturen an Forst- und Landwirtschaftswegen durchzuführen, wird eine sofortige finanzielle Unterstützung von etwa 1,4 Millionen Euro benötigt.
Die Kommunen der Insel haben Schäden in Höhe von insgesamt 15,6 Millionen Euro gemeldet, wobei einige Gemeinden wie La Guancha und El Sauzal auf eine Antragstellung für die staatlichen Mittel verzichtet haben. Ruano betonte, dass die Frist zur genauen Quantifizierung der Schäden bis zum 27. April läuft, um die spezifische staatliche Unterstützung zu beantragen. Die geschätzten Kosten variieren stark zwischen den Gemeinden, wobei La Orotava mit 4,3 Millionen Euro die höchsten Schäden angibt.
Quelle: el diario canarias ahora
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