Der Cabildo von Teneriffa hat in seiner jüngsten Sitzung eine institutionelle Resolution verabschiedet, die ein dringendes Treffen des Insularen Rates für Territorialverwaltung anberaumt. Ziel ist es, Maßnahmen zur Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Konflikte im Nahen Osten zu erarbeiten. Die Resolution drückt den „feste Ablehnung“ der Kriegshandlungen aus und fordert ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten sowie die Rückkehr zu diplomatischen Lösungen im Einklang mit dem internationalen Recht.
Zusätzlich wird die Insularregierung Maßnahmen prüfen, um die Bürger und die Wirtschaft der Insel zu schützen. Dies geschieht im Rahmen der bestehenden Kompetenzen und in Abstimmung mit den bereits vom spanischen und kanarischen Regierung beschlossenen Hilfsmaßnahmen. Der Cabildo hat auch den nationalen Staat aufgefordert, Teneriffa nicht von den wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen auszuschließen und die neuen gesetzlichen Regelungen an die besonderen Gegebenheiten der Region anzupassen.
Die Resolution ist das Ergebnis einer sozialistischen Initiative, die eine Verurteilung des Krieges und konkrete Maßnahmen für Teneriffa forderte. Während der Debatte äußerten Vertreter der Sozialisten ihre Unzufriedenheit über die mangelnden Reaktionen der Insularregierung seit Beginn des Konflikts vor zwei Monaten. Sie kritisierten, dass bisher keine Maßnahmen ergriffen wurden, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu bekämpfen.
Der Cabildo hat zudem einen weiteren wichtigen Beschluss gefasst, der die Beschleunigung der Wiederherstellung der Playa de San Marcos in Icod de los Vinos betrifft. Die Insularregierung fordert eine rasche Bearbeitung der erforderlichen Genehmigungen, um das Projekt zur Verbesserung der Strandbedingungen voranzutreiben.
Quelle: eldiario.es
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