Touristen ignorieren Zugangsbeschränkungen in den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria (Maspalomas Dunes)

Touristen ignorieren Zugangsbeschränkungen in den Dünen von Maspalomas

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Geschrieben von Thomas John - Kanaren Nachrichten Redaktion

10 April, 2026

Die besonderen Naturschutzgebiete der Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria sind erneut von einem gravierenden Verstoß gegen die geltenden Vorschriften betroffen. Eine Anwohnerin hat Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie zahlreiche Touristen die Sicherheitsperimeter überschreiten, um Fotos im Herzen dieses empfindlichen Ökosystems zu machen. Diese Missachtung der Regeln gefährdet die bereits kritische Situation des Dünengebiets, das unter Erosion und Sandverlust leidet.

Um die Verschlechterung der Dünen zu stoppen, hat das Cabildo von Gran Canaria acht Kilometer an gekennzeichneten Wanderwegen eingerichtet. Trotz dieser Maßnahmen zeigen die jüngsten Aufnahmen, dass viele Besucher die Verbotsschilder ignorieren und stattdessen nach dem perfekten Selfie streben, ohne die Umweltauswirkungen zu bedenken. Die Strafen für das Betreten der geschützten Bereiche sind erheblich und können zwischen 150 und 600 Euro liegen. Bei wiederholten Verstößen oder schweren Schäden an der Flora und Fauna können die Bußgelder sogar noch höher ausfallen.

Die Überwachung durch Umweltbeamte und die lokale Polizei von San Bartolomé de Tirajana wurde verstärkt, jedoch scheint dies angesichts der hohen Besucherzahlen nicht auszureichen. Eine Anwohnerin äußerte sich empört über die Respektlosigkeit gegenüber dem natürlichen Erbe der Region. Die Bilder zeigen deutlich, wie Menschen auf den Dünekränzen wandern, direkt hinter den Holzpfosten und Seilen, die die Grenzen markieren. Dieses Verhalten führt zu einer unnatürlichen Verschiebung des Sands und beschleunigt den Verlust dieses ikonischen Landschaftsbildes.

Das Projekt Masdunas hat über Jahre hinweg daran gearbeitet, dieses Ökosystem zu restaurieren, indem es Tausende von Kubikmetern Sand bewegt hat, um das sedimentäre Gleichgewicht wiederherzustellen. Dennoch gefährdet das ständige Betreten der geschützten Bereiche die Wurzeln der Vegetation, die zur Stabilisierung der Dünen beiträgt. Trotz Informationsschildern in mehreren Sprachen und verschiedenen Aufklärungskampagnen bleibt das Bild von Touristen, die sich in den verbotenen Zonen aufhalten, leider alltäglich.

Quelle: dariodeavisos
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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