Überflutungsrisiken auf Teneriffa steigen: Neue Karte zeigt 27 Risikogebiete in Inseln (Fallback Teneriffa)

Überflutungsrisiken auf Teneriffa steigen: Neue Karte zeigt 27 Risikogebiete

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

27 August, 2026

Die Insel Teneriffa hat eine aktualisierte Karte mit Überflutungsrisikogebieten vorgestellt, die eine deutliche Ausweitung der gefährdeten Flächen zeigt. Die Zahl der sogenannten Signifikanten Potenziellen Überflutungsrisikogebiete (ARPSI) ist von bisher acht auf 27 gestiegen. Diese Erweiterung basiert auf neuen hydrologischen Studien, die 133 Kilometer von Wasserläufen auf der Insel untersucht haben und 19 neue Risikosegmente identifizierten sowie zwei bestehende Gebiete erweiterten.

Die Aktualisierung ist Teil des dritten Planungszyklus für die Jahre 2027 bis 2033 und wurde vom Inselwasserbeirat beschlossen. Sie enthält neben der Erweiterung der Risikogebiete auch neue Gefahren- und Risikokarten, welche die potenzielle Überflutungstiefe, bevorzugte Fließwege und öffentliche hydraulische Bereiche darstellen. Darüber hinaus werden mögliche Auswirkungen auf Bevölkerung, Wirtschaft, wichtige Standorte und ökologisch bedeutende Bereiche aufgezeigt.

Diese Neuerungen sind besonders relevant, da sie erstmals seit der ersten Bewertung 2014 eine erhebliche Ausweitung der Überflutungsrisikogebiete dokumentieren. Während frühere Bewertungen die Zahl der gefährdeten Bereiche konstant bei acht hielten, zeigten sich in den Jahren 2018 bis 2023 insgesamt 101 Überflutungsereignisse, die eine Neubewertung notwendig machten. Die neuen Risikogebiete umfassen Abschnitte entlang verschiedener Barrancos der Insel, darunter der Barranco del Muerto und Martiánez, was mehrere Gemeinden, darunter Santa Cruz de Tenerife und La Laguna, betrifft.

Die Veröffentlichung der aktualisierten Karte ist nun für drei Monate offen zur öffentlichen Konsultation. Einwohner, Organisationen und betroffene Behörden sind aufgerufen, Stellungnahmen und Vorschläge einzureichen. Dieser Schritt ist Teil der Einhaltung europäischer Vorgaben zum Wasser- und Hochwassermanagement, um Verzögerungen und mögliche Sanktionen der EU gegen Spanien zu vermeiden.

Die endgültige Festlegung des Hochwasserrisikomanagementplans steht noch aus. Nach Abschluss der Konsultationsphase wird der Inselwasserbeirat die Ergebnisse prüfen und anschließend dem Generalrat zur endgültigen Verabschiedung vorlegen. Die erweiterte Risikoanalyse soll die Koordination zwischen lokalen Behörden und der Bevölkerung verbessern und Maßnahmen zur Risikominderung für Menschen, Infrastruktur, Umwelt und Wirtschaft auf Teneriffa erleichtern.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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