In Puerto del Rosario auf Fuerteventura untersucht die örtliche Polizei den Fund eines verlassenen Unfallwagens im Flussbett eines Barrancos an der Westküste der Gemeinde. Das Fahrzeug wurde zwischen den Stränden Puertito de Los Molinos und Jarugo entdeckt. Bei der Inspektion des Geländes stellten die Beamten fest, dass aus dem Wagen Öl und weitere umweltschädliche Stoffe ausgelaufen sind.
Ein Zeuge hatte die Polizei über das Fahrzeug in diesem Naturschutzgebiet informiert, woraufhin eine Streife vor Ort ging, um die Situation zu überprüfen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Auto bewusst zurückgelassen wurde. Der ausgelaufene Ölfilm und andere Schadstoffe haben den Boden des Barrancos kontaminiert, was eine Gefahr für das Grundwasser und die angrenzenden Meeresgebiete darstellt.
Neben den Flüssigkeitsauslässen ist auch die Karosserie des Wagens noch vor Ort, was die natürliche Umgebung weiter beeinträchtigt. Die Behörden haben bereits Maßnahmen eingeleitet, um den Unfallwagen schnellstmöglich aus dem sensiblen Gebiet zu entfernen.
Die Polizei arbeitet derzeit daran, den Eigentümer des Fahrzeugs zu identifizieren und zu finden, um die Umstände des Abstellens aufzuklären. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, ob durch den Vorfall ein Verstoß gegen Umweltschutzgesetze vorliegt, insbesondere gegen Artikel 325 des Strafgesetzbuches, der Umweltdelikte behandelt.
Die Kontamination des Barrancos hat Auswirkungen auf die Umweltqualität in der Region und kann langfristige Schäden an Boden und Wasser verursachen. Bewohner und Besucher der Gegend sollten vorsichtig sein und das Gebiet meiden, bis die Schadstoffe beseitigt sind. Die Behörden informieren, dass weitere Schritte zur Reinigung und zum Schutz der Natur folgen werden, sobald der Unfallwagen geborgen ist. Die Ermittlungen dauern an, um die Verantwortlichen zu ermitteln und gegebenenfalls strafrechtlich zu verfolgen.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
Zum Original

