Román Rodríguez, der Sekretär für Strategien, Programme und Ausbildung der Partei Nueva Canarias, hat auf die ernsthaften Gefahren hingewiesen, die der Luftverkehr auf den Kanaren aufgrund des aktuellen Konflikts im Nahen Osten drohen. Er betont die Dringlichkeit, „diese illegale und ungerechte Kriegsführung zu beenden“, die bereits zu erheblichem Leid und Zerstörung geführt hat. Rodríguez fordert zudem effektive Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Bürger zu mildern.
Er verweist auf die prognostizierten gravierenden Folgen des Konflikts, darunter ein global langsames Wirtschaftswachstum, hohe Inflation und eine mögliche neue Finanzkrise, die möglicherweise noch schwerwiegender ist als die von 2008. Besonders betroffen seien einkommensschwache Länder und Haushalte, die die Hauptlast der durch den Krieg verursachten Krise tragen werden.
Im Luftverkehr wird auf eine drohende Knappheit an Kerosin hingewiesen, die bereits zu Flugausfällen in einigen Ländern führt. Diese Situation könnte sich verschärfen, während die steigenden Preise für Flugtreibstoff auch die Ticketpreise erheblich beeinflussen könnten.
Rodríguez kritisiert die Maßnahmen der kanarischen Regierung unter Fernando Clavijo als unzureichend. Mit einem Budget von über 12.500 Millionen Euro für 2026 seien die bereitgestellten 30 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen „mickrig und irrelevant“. Er fordert eine umfassendere und wirksamere Strategie zur Unterstützung der von der Krise betroffenen Bürger und der Wirtschaft.
Quelle: dariodeavisos
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