2,5 Millionen Euro für die Zahngesundheit auf den Kanaren – Gesundheit (Arztpraxis)

2,5 Millionen Euro für die Zahngesundheit auf den Kanaren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

27 Mai, 2026

Die spanische Regierung hat 2.494.602 Euro für die Zahngesundheit auf den Kanarischen Inseln bereitgestellt. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenden Plans, der insgesamt 60 Millionen Euro für die Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung in ganz Spanien vorsieht. Der Ministerrat genehmigte die Mittel auf Vorschlag des Gesundheitsministeriums, um die Gleichheit im Zugang zu zahnmedizinischen Leistungen zu fördern, insbesondere für benachteiligte Gruppen wie Kinder, Schwangere, Menschen mit Behinderungen und Patienten mit Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich.

Im vergangenen Jahr erreichte die Abdeckung zahnmedizinischer Leistungen in der Altersgruppe der 0- bis 14-Jährigen 30,4 Prozent, was einen Anstieg von 5,2 Punkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Bei schwangeren Frauen lag die Abdeckung bei 25 Prozent. Zudem begann 2025 die schrittweise Einbeziehung von Personen über 65 Jahren, die bereits eine anfängliche Abdeckung von etwa 3 Prozent verzeichneten. Die neue Investition zielt darauf ab, diese Zahlen weiter zu steigern und die Gesundheitsversorgung für ältere Menschen zu verbessern.

Die Verteilung der Mittel erfolgt so, dass 10 Prozent der Gelder auf der Grundlage des Anteils der über 65-Jährigen in jeder autonomen Gemeinschaft und beim Nationalen Gesundheitsinstitut (INGESA) verteilt werden. Die verbleibenden 90 Prozent fließen in die bereits priorisierten Gruppen. Diese Maßnahme berücksichtigt auch verschiedene demografische Faktoren, darunter Kinder bis 14 Jahre, Schwangere, Menschen mit anerkannten Behinderungen und Krebspatienten.

Die Umsetzung dieser Mittel muss bis 2028 erfolgen. Die autonomen Gemeinschaften und INGESA sind verpflichtet, regelmäßig Berichte über den Fortschritt der Mittelverwendung sowie über die damit verbundenen Abdeckungs- und Aktivitätsindikatoren vorzulegen. Mit dieser Initiative verfolgt das Ministerium für Gesundheit das Ziel, die zahnmedizinische Versorgung in Spanien zu verbessern und die Chancengleichheit im Gesundheitswesen zu stärken.

Zahnkrankheiten gehören zu den häufigsten nicht übertragbaren Krankheiten weltweit, und die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass mehr als 3,5 Milliarden Menschen betroffen sind. Studien zeigen zudem, dass das Risiko für zahnmedizinische Erkrankungen eng mit der sozioökonomischen Situation verknüpft ist. Die Verbesserung der Zahngesundheit ist daher nicht nur eine medizinische Notwendigkeit, sondern auch ein Schritt zur sozialen Gerechtigkeit. Die neuen Mittel auf den Kanarischen Inseln werden dazu beitragen, die gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern und die Lebensqualität in dieser Region zu verbessern.

Quelle: gomeratoday.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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