66-Jähriger nach Sturz auf Teide-Wanderweg per Hubschrauber gerettet – Sport (Wanderer)

66-Jähriger nach Sturz auf Teide-Wanderweg per Hubschrauber gerettet

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

15 Juni, 2026

Ein 66 Jahre alter Mann ist am Sonntagnachmittag in den Las Cañadas des Teide-Nationalparks bei La Orotava auf Teneriffa abgestürzt und musste per Hubschrauber gerettet werden. Das Unglück ereignete sich gegen 15:19 Uhr auf einem Wanderweg im Gebiet rund um den Vulkan Teide. Der Mann zog sich dabei ein mittelschweres Trauma an einem Bein zu und wurde umgehend in das Hospital del Norte gebracht.

Der Notruf erreichte den Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES 1 1 2) der Kanarischen Regierung, der sofort alle verfügbaren Rettungskräfte alarmierte. Die spanische Rote Kreuzstaffel rückte zur Unglücksstelle aus und konnte den Verletzten zunächst vor Ort medizinisch versorgen. Aufgrund der schwierigen Terrainverhältnisse und der teils unzugänglichen Wanderwege entschieden die Einsatzkräfte, den Mann mit einem Hubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento (GES) zu evakuieren.

Die Rettungsaktion zeigt erneut, wie herausfordernd die Bergrettung im Gebiet des Teide-Nationalparks sein kann. Die Las Cañadas sind bekannt für ihre steilen, oft schmalen Pfade, die bei schlechtem Wetter oder Unachtsamkeit schnell zu Unfällen führen. Für Wanderer auf den Kanaren bedeutet dies, dass sie stets auf unvorhersehbare Situationen vorbereitet sein müssen und ausreichende Sicherheitsvorkehrungen treffen sollten.

Der Nationalpark Teide zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Kanarischen Inseln. Jährlich zieht er Millionen Besucher an, die die einmalige Landschaft, die vulkanischen Formationen und das milde Klima genießen. Gerade im Sommer steigt die Zahl der Wanderer deutlich an, was auch die Anzahl von Rettungseinsätzen erhöht. Die Behörden raten deshalb, Wanderungen nur mit entsprechender Ausrüstung und gutem Wetterbericht zu unternehmen.

Für Urlauber und Bewohner der Kanaren ist der Vorfall eine Erinnerung daran, wie wichtig eine gute Vorbereitung und das Beachten von Sicherheitshinweisen in den Bergen sind. Die schnelle Reaktion von CECOES, dem Roten Kreuz und dem GES hat in diesem Fall Schlimmeres verhindert. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte ins Hospital del Norte gebracht, wo er weiter betreut wird.

Die kanarischen Rettungsdienste verfügen über spezialisierte Teams, die auf die schwierigen Bedingungen in den Gebirgsregionen der Inseln eingestellt sind. Hubschraubereinsätze wie dieser gehören zum Alltag, um Verletzte schnell und sicher aus abgelegenen Gegenden zu transportieren. Die Behörden betonen immer wieder, dass bei Notfällen die 112 angerufen werden sollte – die zentrale Notrufnummer auf den Kanaren und in ganz Spanien.

Abschließend zeigt der Einsatz am Teide, wie wichtig ein gut organisiertes Rettungssystem für die Sicherheit von Wanderern auf den Kanarischen Inseln ist. Trotz aller Vorsicht bleiben Risiken bestehen, weshalb sich jeder Besucher der Natur bewusst sein und verantwortungsvoll handeln sollte.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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