Das Cabildo de Tenerife hat angesichts der erhöhten Waldbrandgefahr auf der gesamten Insel Teneriffa die Alarmstufe 1 ausgerufen und damit verschärfte Maßnahmen zur Brandverhütung in Kraft gesetzt. Diese gelten ab sofort und bleiben bestehen, bis die Kanarische Regierung die Alarmstufe wieder aufhebt. Ziel ist es, die Natur der Insel während dieser kritischen Phase vor Bränden zu schützen. Im Rahmen der neuen Regelungen sind alle offenen Feuer untersagt. Dazu zählen das Grillen ebenso wie die Nutzung von Gasherden im Freien. In Risikozonen ist zudem das Rauchen an Erholungsgebieten, Campingplätzen sowie entlang von Waldwegen, Straßen und Aussichtspunkten verboten. Ebenso wurden Feuerwerkskörper verboten und der Einsatz funkenbildender Maschinen stark eingeschränkt; ausgenommen sind nur dringende Einsätze mit Genehmigung des Forstdienstes. Trotz der Einschränkungen bleiben gewisse Aktivitäten erlaubt. So ist die Nutzung von Straßen, der Zugang zu Privatgrundstücken sowie die Nutzung von Waldwegen zum Radfahren oder Reiten weiterhin möglich, sofern die Sicherheitsvorgaben beachtet werden. Das Cabildo bittet alle Einwohner und Besucher, während der Alarmstufe Waldgebiete möglichst zu meiden und bei allen Tätigkeiten im Freien besondere Vorsicht walten zu lassen, insbesondere im Umgang mit Zigaretten oder elektrischem Gerät. Veranstalter von erlaubten Aktivitäten sind aufgefordert, entsprechende Präventionsmaßnahmen umzusetzen, um Brandrisiken zu minimieren. Eine Ausnahme wurde für Forstarbeiten mit Häckslern geschaffen, die weiterhin erlaubt sind, da sie der Wiederherstellung von Flächen dienen, die von den Waldbränden im Sommer 2023 betroffen waren. Die Maßnahmen spiegeln die aktuelle Wetterlage wider, die das Risiko von Waldbränden erhöht hat. Sie bauen auf den Erfahrungen des vergangenen Sommers auf, als Brände erhebliche Schäden verursachten und umfangreiche Forstarbeiten notwendig machten. Die verschärften Verbote und Empfehlungen betreffen somit alle Personen auf Teneriffa – Einwohner, Urlauber und Auswanderer gleichermaßen – und sollen dazu beitragen, weitere Brände zu verhindern. Die genaue Dauer der Maßnahmen hängt von der Entwicklung der Alarmstufe ab, die von der Kanarischen Regierung überwacht wird. Bis auf Weiteres gilt es, die Vorgaben strikt zu beachten, um die Sicherheit der Insel und ihrer Natur langfristig zu gewährleisten.
Quelle: tenerifeweekly.com
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