An der Universität La Laguna auf Teneriffa haben 62,7 Prozent der Teilnehmer die außergewöhnlichen Aufnahmeprüfungen im Juli bestanden. Von den 888 angemeldeten Kandidaten legten 858 die Prüfungen ab, 538 davon erreichten die erforderliche Punktzahl zum Bestehen. Die durchschnittliche Bewertung vor den Prüfungen lag bei 7 Punkten, während die Prüfungsdurchschnittsnote mit 5,42 etwas niedriger ausfiel, was zu einem finalen Durchschnittswert von 6,37 führte.
Die Erfolgsquoten unterscheiden sich je nach Fachbereich: Im Bereich Kunst, Plastik, Bild und Design schafften 68,9 Prozent der Prüflinge den Sprung, in Musik und darstellenden Künsten lag die Bestehensrate bei 55,5 Prozent. Die Natur- und Technikwissenschaften erreichten 68,6 Prozent, während die Geistes- und Sozialwissenschaften mit 55,9 Prozent etwas schwächer abschnitten. In der allgemeinen Kategorie, in der nur 16 Kandidaten teilnahmen, bestanden die Hälfte der Teilnehmer.
Die Prüfungsergebnisse variieren zudem je nach Insel. Auf Teneriffa meldeten sich 796 Studierende an, von denen 487 bestanden – das entspricht einer Quote von 63,49 Prozent. Auf La Palma lag die Bestehensrate bei 60 Prozent von 60 Anmeldungen. La Gomera erreichte 57,89 Prozent bei 19 Teilnehmern, während auf El Hierro acht von zwölf Prüflingen erfolgreich waren.
Diese Ergebnisse verdeutlichen die Leistungsfähigkeit der Studierenden auf den Kanarischen Inseln bei den nachträglichen Aufnahmeprüfungen der Universität La Laguna. Für angehende Studierende aus der Region bietet die Prüfung eine wichtige Möglichkeit, sich trotz des außergewöhnlichen Termins für ein Studium zu qualifizieren. Die Universität wird die Resultate nutzen, um künftige Prüfungsformate und Unterstützungsangebote weiter anzupassen und den Studierenden gezielt Hilfestellungen anzubieten.
Quelle: tenerifeweekly.com
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