Am 15. Juli 2026 kam es gegen 16:14 Uhr auf der GC-65 bei Kilometer 20 im Gemeindegebiet Santa Lucía de Tirajana auf Gran Canaria zu einem schweren Motorradunfall. Ein 28 Jahre alter Mann stürzte aus bisher nicht näher bekannten Gründen und zog sich dabei schwere Mehrfachverletzungen zu. Sein Zustand wurde als kritisch eingestuft.
Nach dem Unfall wurde sofort der Notruf 1 1 2 alarmiert. Das Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES) koordinierte daraufhin den Einsatz mehrerer Rettungsdienste. Neben dem Servicio de Urgencias Canario (SUC) mit einem medizinisch ausgestatteten Hubschrauber waren zwei Rettungswagen, die Guardia Civil, die Policía Local sowie der Consorcio de Emergencias de Gran Canaria vor Ort.
Die Sanitäter des SUC stabilisierten den Verletzten zunächst direkt an der Unfallstelle. Die Feuerwehr sicherte das Gelände, um eine sichere Landung und den Start des Hubschraubers zu gewährleisten. Anschließend wurde der schwerverletzte Motorradfahrer in kritischem Zustand mit dem Hubschrauber ins Universitätskrankenhaus Insular von Gran Canaria transportiert, wo eine weiterführende Behandlung erfolgte.
Der Einsatz zeigt die schnelle und koordinierte Reaktion der Rettungskräfte bei schweren Verkehrsunfällen auf der Insel. Die GC-65 ist eine wichtige Verkehrsader auf Gran Canaria, auf der es immer wieder zu Unfällen kommen kann. Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf der Insel unterstreicht dieser Vorfall die Bedeutung einer guten Notfallversorgung und Risikobewusstheit im Straßenverkehr.
Wie es zu dem Unfall genau kam, ist weiterhin unklar; die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Rettungsmaßnahmen abgesichert. Die Behörden raten allen Verkehrsteilnehmern auf der GC-65 zu erhöhter Vorsicht, um weitere schwere Unfälle zu vermeiden. Die schnelle medizinische Versorgung und der Hubschraubertransport könnten in diesem Fall entscheidend für das Überleben und die Genesung des Unfallopfers sein.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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