Beinahe-Kollision zweier Passagierflugzeuge über Kanaren durch TCAS verhindert – Tourismus (Iberia)

Beinahe-Kollision zweier Passagierflugzeuge über Kanaren durch TCAS verhindert

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

23 Juli, 2026

Nahe der Kanarischen Inseln kam es am 10. Juli 2026 zu einem dramatischen Beinahe-Zusammenstoß zweier Passagierflugzeuge, der nur durch das automatische Kollisionsvermeidungssystem TCAS verhindert wurde. Ein Airbus A321 von Iberia und eine Boeing 787-9 von Air Europa flogen auf derselben Flughöhe von etwa 36.000 Fuß (FL360) in entgegengesetzter Richtung, was eine Kollision mit einer relativen Schließgeschwindigkeit von etwa 2.000 Kilometern pro Stunde zur Folge gehabt hätte. Die Gefahr trat gegen 01:23 Uhr UTC im Luftraum der Kanaren im Bereich der Luftstraße N857 auf.

Das TCAS-System erkannte die kritische Annäherung und gab beiden Cockpits zeitgleich eindeutige Ausweichbefehle: Ein Flugzeug musste steigen, das andere sinken. Diese schnellen, koordinierten Manöver verhinderten die Kollision in letzter Sekunde und verhinderten eine Katastrophe. Die zivile Luftfahrtunfallkommission untersucht den Vorfall unter dem Aktenzeichen IN-017/2026.

Die tinerfenische Abgeordnete Cristina Valido (Coalición Canaria) hat im spanischen Kongress eine schriftliche Anfrage an die Regierung eingereicht, um die Ursachen dieses ernsten Zwischenfalls aufzuklären und zu erfahren, welche Maßnahmen ergriffen werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Valido stellt insbesondere die Fragen, wie es zu dieser gefährlichen Situation kommen konnte und wie die Flugsicherheit im kanarischen Luftraum künftig gewährleistet werden kann.

Der Vorfall rückt die Überwachung und Koordination des stark frequentierten kanarischen Luftraums in den Fokus. Die Fluglotsengewerkschaft Spica hatte den Vorfall öffentlich gemacht und auf mögliche Sicherheitsmängel hingewiesen. Das TCAS-System, das als letzte technische Schutzbarriere dient, bewies seine Wirksamkeit, doch die Ursache der gefährlichen Annäherung wird noch untersucht.

Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanaren ist dieser Vorfall von großer Bedeutung, da der Luftverkehr hier eine zentrale Rolle spielt. Die laufenden Untersuchungen und politischen Nachfragen könnten zu strengeren Kontrollmechanismen oder neuen Sicherheitsvorschriften führen, um das Risiko künftiger Beinahe-Unfälle zu minimieren. Bis zur Klärung bleiben genaue Details zur Ursache offen, doch der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Verbesserung der Flugsicherheit im kanarischen Luftraum.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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