Kanarische Inseln modernisieren Stromnetz für mehr Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in Umwelt (Photovoltaic)

Kanarische Inseln modernisieren Stromnetz für mehr Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

26 Juli, 2026

Die Kanarischen Inseln haben in den vergangenen etwa 15 Jahren ihr elektrisches Stromnetz grundlegend modernisiert. Die Investition von fast 1,8 Milliarden Euro durch Red Eléctrica, eine Tochtergesellschaft von Redeia, seit der Übernahme der Transportanlagen im Jahr 2011, hat die Stromversorgung auf den Inseln deutlich widerstandsfähiger gemacht. Dieses umfangreiche Modernisierungsprogramm ist speziell auf die acht isolierten elektrischen Systeme der Inselgruppe zugeschnitten und verbessert die Versorgungssicherheit sowie die Integration erneuerbarer Energien erheblich.

Im Zuge der Maßnahmen wurden nicht nur neue Leitungen und Umspannwerke errichtet, sondern auch innovative Technologien eingeführt. Beispiele hierfür sind das Pumpspeicherkraftwerk Salto de Chira auf Gran Canaria, die Unterwasserleitung zwischen Teneriffa und La Gomera sowie Projekte wie der synchrone Kompensator in Fuerteventura und das ViSync-Projekt in Lanzarote. Diese Investitionen ermöglichen es, die Stromnetze der Inseln besser zu vernetzen und die Stabilität des Systems zu erhöhen.

Die Modernisierung hat direkte Auswirkungen auf die Energieversorgung: Die Verfügbarkeit des Netzes liegt inzwischen bei über 98 Prozent und erreicht damit ein Qualitätsniveau, das mit dem spanischen Festland vergleichbar ist oder dieses sogar übertrifft. Gleichzeitig ist der Anteil der erneuerbaren Energien an der installierten Kapazität von 23 Prozent im Jahr 2021 auf fast 30 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Auch der Anteil des Stromverbrauchs, der durch erneuerbare Quellen gedeckt wird, hat sich erhöht und liegt 2025 voraussichtlich bei über 20 Prozent, wenn auch der Eigenverbrauch mit einbezogen wird.

Konkrete regionale Verbesserungen sind in der östlichen Provinz zu beobachten, wo die Verbindung zwischen Lanzarote und Fuerteventura die Versorgungssicherheit stärkt und den Ausbau der erneuerbaren Energien fördert. Auf Teneriffa unterstützt die neue Unterwasserleitung nach La Gomera die Integration erneuerbarer Energiequellen und ermöglicht eine flexiblere Netzsteuerung. Diese technischen Fortschritte kommen sowohl den Einwohnern als auch Wirtschaft und Tourismus zugute, da sie eine stabilere und nachhaltigere Energieversorgung gewährleisten.

Die umfassenden Investitionen und die damit verbundene Modernisierung bilden die Grundlage für die weitere Energiewende auf den Kanarischen Inseln. Die verbesserte Infrastruktur ermöglicht es, den Anteil erneuerbarer Energien weiter auszubauen und zugleich die Versorgungssicherheit zu garantieren. Für die kommenden Jahre sind weitere Schritte geplant, um das Netz noch effizienter und nachhaltiger zu gestalten und so die Kanarischen Inseln zukunftsfähig zu machen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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