In Corralejo auf Fuerteventura hat die Guardia Civil zwei Personen wegen mutmaßlichen Kokainhandels in einem Freizeitlokal während der Feierlichkeiten der Virgen del Carmen festgenommen. Die Ermittlungen der Comandancia de Las Palmas begannen nach Hinweisen aus einer vorangegangenen Recherche, die auf den Drogenverkauf durch einen bereits polizeibekannten Mann in dem Lokal hindeuteten. Während der Polizeikontrolle beobachteten die Beamten zwei Personen bei einem Austausch, der den Merkmalen eines Drogenhandels entsprach. Die Behörden baten daraufhin um das vorübergehende Abschalten der Musik und das Einschalten der Beleuchtung, woraufhin ein Verdächtiger ein kleines Plastikgefäß zu Boden warf. Darin fanden die Einsatzkräfte insgesamt acht Portionen Kokain mit einem Gesamtgewicht von 5,61 Gramm, die offensichtlich zum Verkauf bereitstanden. Zusätzlich stellten die Polizisten bei dem Beschuldigten Bargeld in Kleinstbeträgen sowie zwei Mobiltelefone sicher. Die Beweislage deutet auf eine Verteilung und den Verkauf an Dritte hin, weshalb beide Personen wegen eines mutmaßlichen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt werden. Die Aktion ist Teil verstärkter Kontrollmaßnahmen der Guardia Civil in Freizeitbereichen, die insbesondere während lokaler Feste durchgeführt werden, um Drogenhandel, Besitz und Konsum einzudämmen. Im Rahmen des Einsatzes in der Gemeinde La Oliva wurden zudem mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Besitzes und Konsums von Betäubungsmitteln eingeleitet. Die Polizei kündigt an, ihre Präsenz in Freizeit- und Veranstaltungsorten auf den Kanarischen Inseln weiter zu intensivieren, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und der Verbreitung illegaler Substanzen entgegenzuwirken.
Quelle: lavozdefuerteventura.com
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