Am Donnerstag, dem 30. Juli, erwartet Teneriffa einen sehr warmen Tag mit Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius und Calima, einem Staubhaze, der vor allem in höheren Lagen die Sicht einschränkt. Die Wetterlage wird von einer stabilen Hochdruckzone geprägt, die trockene und warme Luftmassen nach Teneriffa und die umliegenden Kanarischen Inseln bringt. Morgens und abends sind in den nördlichen Regionen des Inselinneren Wolken unterhalb von 400 bis 600 Metern möglich, ansonsten dominiert überwiegend sonniges Wetter.
Auf Teneriffa steigen die Temperaturen vor allem in mittleren Höhenlagen an den östlichen, südlichen und westlichen Hängen sowie im südöstlichen Tiefland auf Werte zwischen 34 und 36 Grad. Das Calima ist vor allem in den höheren Regionen über der unteren Atmosphäre spürbar und verstärkt die Hitze, was eine Hitzewelle auf den Kanaren auslöst. Die trocken-warme Luft erreicht ihren Höhepunkt zur Mittagszeit.
Der Wind weht am Teide leicht aus südwestlicher Richtung, während auf dem Rest Teneriffas mäßige Nordostwinde vorherrschen. Besonders an der Küste im Südosten und im äußersten Nordwesten sind zeitweise starke Böen zu erwarten, vor allem zu Tagesbeginn und am Abend. Diese Kombination aus Hitze, Trockenheit und Wind erhöht die Waldbrandgefahr in mittleren und höheren Lagen und erfordert Vorsicht in bewaldeten und offenen Flächen.
Auch auf den anderen Kanarischen Inseln steigen die Temperaturen deutlich an. Gran Canaria wird mit Spitzenwerten von bis zu 39 Grad in einigen mittleren und südlichen Gebieten die höchsten Temperaturen verzeichnen. Lanzarote erreicht bis zu 30 Grad bei klarem Himmel und Calima, ebenso wie Fuerteventura mit lokalen Spitzenwerten von 34 Grad im Süden. La Gomera, La Palma und El Hierro verzeichnen Temperaturen zwischen 30 und 34 Grad, begleitet von Staub und teils starken Winden in tieferen Lagen und an den Küsten.
Die Hitze und der Calima führen zu einer erhöhten Staubbelastung und beeinträchtigen die Luftqualität. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Atemwegserkrankungen sollten sich schützen. Vorsicht ist außerdem wegen der erhöhten Waldbrandgefahr geboten, da die trockenen Böden und der Wind die Entstehung und Ausbreitung von Bränden begünstigen können.
Die Wetterlage am 30. Juli unterstreicht die Bedeutung geeigneter Schutzmaßnahmen bei der Kombination aus intensiver Hitze, Staub und Wind. Ein Ende der Hitzewelle ist derzeit nicht absehbar, sodass besonders in den kommenden Tagen erhöhte Aufmerksamkeit verlangt wird, um gesundheitliche Risiken und Schäden zu vermeiden.
Quelle: tenerifeweekly.com
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