Nur eine Feuerwache in Las Palmas rund um die Uhr einsatzbereit – Sicherheitsrisiko für 380.000 Einwohner – Behörden (Feue…

Nur eine Feuerwache in Las Palmas rund um die Uhr einsatzbereit – Sicherheitsrisiko für 380.000 Einwohner

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

1 August, 2026

In Las Palmas de Gran Canaria ist derzeit nur eine von drei Feuerwachen durchgehend betriebsbereit. Die anderen beiden Standorte sind entweder dauerhaft geschlossen oder wegen Personalmangels nur unregelmäßig einsatzfähig. Diese Situation stellt angesichts der rund 380.000 Einwohner der Stadt ein erhebliches Sicherheitsproblem dar. Die Feuerwehr kann im Ernstfall nicht auf ausreichende Kapazitäten zurückgreifen, was die Gefahr für Brände und andere Notfälle deutlich erhöht.

Die kommunale Feuerwehr betreibt drei Feuerwachen: Die Wache in Miller Bajo ist die einzige, die 24 Stunden am Tag einsatzbereit ist. Die Feuerwache in Vegueta wurde dauerhaft geschlossen, während die Wache in La Isleta nur sporadisch betrieben wird, da es an Personal mangelt. Das durchschnittliche Alter der Einsatzkräfte liegt bei 52 Jahren, was zusätzlich auf eine angespannte Personalsituation hinweist.

Mar Domínguez, Sprecherin von Drago Las Palmas de Gran Canaria, kritisiert, dass die Stadtverwaltung die Verantwortung für die Schließungen und den Personalmangel den Feuerwehrleuten zuschiebt, obwohl die Probleme seit langem bekannt sind. Sie weist darauf hin, dass die Ursachen unter anderem in langwierigen Krankheitsausfällen liegen. Zudem beklagt sie Mängel bei der Ausrüstung und Infrastruktur. Zwar wurde eine Ausschreibung für die Modernisierung der Feuerwache angekündigt, die Umsetzung verzögerte sich jedoch, bis Proteste den Druck erhöhten. Die Stadtverwaltung bezeichnet die Ausschreibung nun als die größte Investition in den Brandschutz, obwohl diese bisher nicht realisiert wurde.

Drago Las Palmas hatte bereits im September 2025 einen Bericht veröffentlicht, der auf unzureichende Personalbesetzung, unbezahlte Überstunden und schlechte Ausrüstungszustände hinwies. Später im selben Jahr wurde auch Kritik an geplanten Outsourcing-Maßnahmen laut, die den Brandschutz teilweise an private Unternehmen übergeben sollen. Diese Pläne sorgen für weitere Unsicherheit bei den Einsatzkräften und der Bevölkerung.

Die prekäre Lage der Feuerwehr in Las Palmas de Gran Canaria bedeutet für Bewohner, Urlauber und Auswanderer ein erhöhtes Risiko bei Bränden und Notfällen. Die begrenzte Einsatzbereitschaft könnte im Ernstfall zu verzögerten Reaktionen führen. Konkrete Maßnahmen zur Einstellung neuer Feuerwehrleute oder zur Verbesserung der Ausrüstung sind bislang nicht umgesetzt. Wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickelt, bleibt abzuwarten. Die angekündigten Investitionen und Ausschreibungen stehen noch aus und könnten die Sicherheitslage entscheidend beeinflussen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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