In Las Palmas de Gran Canaria wurde am Freitagabend ein 23-jähriger Mann von der Polizei festgenommen, nachdem er einen 44-jährigen Mann mit einem Messer verletzt hatte. Die Tat ereignete sich in der Nähe einer Tankstelle an der Carretera de Chile, einer vielbefahrenen Straße in der Stadt.
Der 44-Jährige wurde mit blutenden Schnittwunden am Oberschenkel und Gesäß vor dem Tankstellenbereich gefunden. Daraufhin wurde sofort der städtische Notfalldienst alarmiert. Das Opfer gab gegenüber der Polizei an, dass sich der Angreifer nur wenige Meter entfernt aufhielt.
Nachdem die Polizei den Verdächtigen ansprach, versuchte dieser zunächst zu fliehen. Die Flucht endete in einer nahegelegenen Industriehalle, wo die Beamten den 23-Jährigen festnehmen konnten. Er wird wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt verdächtigt. Bei der Festnahme klagte der Tatverdächtige über leichte Schmerzen an Hand und Knie, weshalb er medizinisch versorgt wurde.
Das Opfer wurde umgehend in die Notaufnahme gebracht, sein Zustand ist derzeit nicht näher bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der genauen Hintergründe aufgenommen. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine weitergehende Gefahr für die Öffentlichkeit.
Der Vorfall an einer belebten Stelle der Stadt unterstreicht die Bedeutung der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte. Die Ermittlungen laufen weiterhin, um die Ursache der Auseinandersetzung zu ermitteln und mögliche weitere Verdächtige auszuschließen. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden.
Quelle: laprovincia.es
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