Gran Canaria setzt auf gezielte Tourismussteuerung für bessere Besucherresonanz auf Gran Canaria (Las Palmas Innenstadt)

Gran Canaria setzt auf gezielte Tourismussteuerung für bessere Besucherresonanz

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

19 August, 2026

Gran Canaria bereitet sich darauf vor, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten, indem die Besucherströme besser verteilt und die Erwartungen von Touristen und Einheimischen stärker aufeinander abgestimmt werden. Abraham Martín, Marketing-Direktor von Pangea Travel Store und Mitglied des Expertenkomitees des Overbooking Gran Canaria & Hosteltur Summit 2026, sieht in der gezielten Steuerung der Nachfrage einen Schlüssel zur Entlastung stark frequentierter Gebiete. Der jährlich stattfindende Gipfel am 17. September in Las Palmas widmet sich unter dem Motto „Tourismus, Gemeinschaft und Zusammenleben“ genau diesen Herausforderungen. Für Besucher bedeutet dies konkret, dass künftig nicht nur die beliebten Hotspots, sondern auch weniger bekannte, aber ebenso reizvolle Regionen der Insel stärker in den Fokus rücken sollen. Zusätzlich wird empfohlen, Reisen vermehrt außerhalb der Hauptsaison zu planen, um Überfüllungen zu vermeiden und von günstigeren Preisen sowie angenehmeren Wetterbedingungen zu profitieren. Für die Tourismusbranche auf Gran Canaria bedeutet dies eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden, um Reiseangebote und Informationen besser aufeinander abzustimmen. So sollen Gäste bereits vor Ankunft über Verhaltensregeln und lokale Besonderheiten informiert werden, um ein respektvolles Miteinander zu fördern. Die Rolle der Reisebüros wird dabei neu definiert: Sie sollen nicht nur Buchungen abwickeln, sondern auch als Vermittler kultureller Werte und nachhaltiger Reisemöglichkeiten fungieren. Dies soll helfen, den Tourismus langfristig verträglicher zu gestalten und den Mehrwert für die lokale Bevölkerung zu erhöhen. Insgesamt zielt die Strategie darauf ab, die Attraktivität der Insel zu erhalten, ohne die Lebensqualität der Bewohner zu beeinträchtigen. Die Maßnahmen werden ab dem kommenden Jahr verstärkt umgesetzt und beim Overbooking Summit 2026 weiter diskutiert, um konkrete Schritte zu definieren und die Kooperation aller Beteiligten zu intensivieren.

Quelle: hosteltur.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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