Am Sonntag kam es am Flughafen Teneriffa Nord-Ciudad de La Laguna zu einer vorübergehenden Sperrung der Start- und Landebahn, nachdem ein Airbus A330 der Fluggesellschaft Plus Ultra seinen Start abbrach. Der Vorfall ereignete sich um 12:55 Uhr während des Startvorgangs mit dem Ziel Valencia in Venezuela. Das Flugzeug musste zur Sicherheitskontrolle zurück zur Passagierabfertigung geleitet werden, wodurch die Piste für etwa 13 Minuten nicht nutzbar war.
Zeitlich parallel landete ein Hubschrauber der kanarischen Rettungsgruppe GES auf derselben Start- und Landebahn. Der Rettungshubschrauber brachte einen 25-jährigen Verletzten aus Adeje, der dringend medizinisch versorgt werden musste. Die Koordination zwischen der Flugverkehrskontrolle, den Notfalldiensten und dem Bodenpersonal verlief reibungslos, sodass die Sicherheit während der gesamten Operation gewährleistet war.
Nach der Inspektion der Startbahn durch die Flughafenbetreiber wurde die Piste um 13:08 Uhr wieder freigegeben. Der reguläre Flugbetrieb am Flughafen Teneriffa Nord konnte anschließend ohne nennenswerte Verspätungen fortgesetzt werden. Die betroffene Maschine bedient die Wochenendverbindung zwischen Teneriffa und Venezuela und landet samstags morgens sowie startet sonntags mittags.
Die kurzzeitige Sperrung der Start- und Landebahn am Sonntag zeigte, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Sicherheits- und Rettungsdiensten am Flughafen ist. Trotz der gleichzeitigen Ereignisse konnte der Flugbetrieb schnell wieder aufgenommen werden, was für Passagiere und Fluggesellschaften gleichermaßen von Bedeutung ist.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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