Radar auf Avenida Marítima sorgt für gefährliche Bremsmanöver und Unfälle – Sport (Fallback Sport)

Radar auf Avenida Marítima sorgt für gefährliche Bremsmanöver und Unfälle

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

29 August, 2026

Auf der stark befahrenen Avenida Marítima in Las Palmas kommt es regelmäßig zu Auffahrunfällen, die vor allem durch abruptes Bremsen an einem fest installierten Radar ausgelöst werden. Dieses befindet sich in der Nähe des Friedhofs von Vegueta und gegenüber dem Bildungsministerium. Hier reagieren viele Fahrer plötzlich, indem sie stark abbremsen, sobald sie das Gerät erkennen. Die Folge sind Kettenreaktionen, bei denen nachfolgende Fahrzeuge oft nicht rechtzeitig anhalten können und Auffahrunfälle entstehen. Ein aktuelles Beispiel ereignete sich am 20. August, als bei einer Kollision von vier Fahrzeugen eine Frau und ein Kind verletzt wurden. Dieser Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, zumal zu diesem Zeitpunkt bereits der Viadukt von Guiniguada wegen Bauarbeiten gesperrt war, was den Verkehr in der Stadt zusätzlich belastete.

Bernardo Hernández, Ehrenpräsident der Internationalen Vereinigung von Fachleuten für Verkehrssicherheit, hebt die besondere Gefährlichkeit des Radars hervor. Er warnt, dass das plötzliche Abbremsen durch die Fahrenden hinter dem Radar zu ungenügendem Sicherheitsabstand führt und somit die Gefahr von Auffahrunfällen deutlich steigt. Er beschreibt das Geschehen als ein typisches Dominoeffekt, der sich auf der vielbefahrenen Strecke schnell ausbreitet. Die Unfälle selbst blockieren mehrere Fahrspuren, was die Verkehrsstaus verlängert, da Einsatzkräfte und Abschleppwagen Zeit benötigen, um die Unfallstelle zu räumen.

Hernández verweist auf neue Technologien, die bereits in ganz Spanien eingeführt werden, sogenannte Radare gegen abruptes Bremsen. Diese sollen verhindern, dass Fahrer unmittelbar vor dem Radar plötzlich stark abbremsen. Dennoch betont er, dass Technik allein nicht ausreicht, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Wichtig bleibt vor allem, dass Fahrer den nötigen Sicherheitsabstand einhalten, aufmerksam bleiben, ihre Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anpassen und schrittweise abbremsen. Nur so lässt sich das Risiko von Auffahrunfällen in diesem sensiblen Bereich der Avenida Marítima reduzieren.

Die Situation auf der Avenida Marítima zeigt, wie ein eigentlich zur Sicherheit dienendes Element unbeabsichtigt neue Risiken schaffen kann. Für die täglich dort fahrenden Zehntausenden von Menschen bedeutet dies eine erhöhte Gefahr und oft lange Wartezeiten im Stau. Die Einführung moderner Radartechnik könnte hier eine Verbesserung bringen, doch die Verantwortung für sicheres Fahren liegt weiterhin bei jedem Einzelnen. Damit könnte die Strecke an der Küste künftig weniger von Einsatzfahrzeugen und mehr vom ruhigen Verkehr geprägt sein.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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