Hunderte demonstrieren in Puerto del Rosario für Ceuta auf Fuerteventura (Puerto Del Rosario)

Hunderte demonstrieren in Puerto del Rosario für Ceuta

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

4 September, 2026

Am 2. September versammelten sich etwa 800 Menschen in Puerto del Rosario, der Hauptstadt von Fuerteventura, um ihre Unterstützung für Ceuta zu zeigen. Die Demonstration begann am späten Nachmittag vor dem Rathaus und führte zur regionalen Vertretung der spanischen Zentralregierung auf der Insel. Die Teilnehmer setzten damit ein Zeichen für die spanische Exklave Ceuta, die an der Grenze zu Marokko liegt und in den letzten Monaten verstärkt im Fokus stand.

Die Aktion fand zeitgleich zum Autonomietag Ceutas statt und vereinte zwei ursprünglich getrennte Aufrufe zu einer gemeinsamen Kundgebung. Die Organisatoren baten die Teilnehmer ausdrücklich, keine Parteisymbole zu tragen und auf politische Parolen zu verzichten, um die Solidarität mit Ceuta in den Vordergrund zu stellen. Dennoch kam es während des Marsches vereinzelt zu politischen Äußerungen und Kritik an der spanischen Regierung und deren Innenminister.

Bereits am Vormittag hatten die kommunalen Behörden in Puerto del Rosario ihre Unterstützung für Ceuta bekundet. Um 12 Uhr fand vor dem Rathaus eine offizielle Veranstaltung statt, bei der der Bürgermeister David de Vera eine Erklärung verlas. Diese wurde von der lokalen Regierungskoalition aus Coalición Canaria und PSOE gemeinsam verabschiedet. Die Erklärung unterstreicht die Bedeutung der territorialen Integrität Spaniens, fordert eine stärkere Kontrolle der Grenzen und weist jedwede Expansionserwartungen Marokkos zurück. Zudem wird die Bedeutung von Zusammenleben und Achtung der Grundrechte betont.

An der Vormittagsveranstaltung nahmen neben dem Bürgermeister auch viele Mitglieder des Stadtrats sowie die Präsidentin des Inselrats, Lola García, teil. Die beiden Ereignisse zeigen die doppelte Unterstützung aus Fuerteventura: zum einen die offizielle Haltung der politischen Vertreter, zum anderen die solidarische Beteiligung der Bevölkerung.

Die Demonstration und die offizielle Erklärung spiegeln die besondere Bedeutung wider, die Ceuta für die Kanarischen Inseln hat. Die Nähe zu Afrika und die geopolitische Lage der Exklave machen die Sicherheits- und Integritätsfragen zu einem Anliegen, das auch die Bevölkerung auf den Kanaren bewegt. Für die Bewohner von Fuerteventura bedeutet dies, dass die kommunalen und regionalen Behörden sich aktiv für die Wahrung der spanischen Grenzen einsetzen und auch die Zivilgesellschaft sich solidarisch zeigt.

Wie es mit der Unterstützung weitergeht, ist offen. Die lokale Verwaltung hat mit der gemeinsamen Erklärung einen klaren Standpunkt gezeigt, weitere Aktionen oder politische Initiativen sind bislang nicht bekannt.

Quelle: fuerteventuradigital.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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