Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am Donnerstag, dem 3. September, ab 13:30 Uhr eine Pre-Alarmstufe wegen Calima für die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa verhängt. Diese Entscheidung basiert auf den Daten der staatlichen Wetteragentur sowie weiteren verfügbaren Quellen und erfolgt im Rahmen des spezifischen Notfallplans für meteorologische Risiken auf den Kanaren (PEFMA). Die Calima ist durch das Vorhandensein von in der Luft schwebendem Staub afrikanischen Ursprungs gekennzeichnet. Besonders hohe Konzentrationen von Feinstaubpartikeln wurden auf Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa registriert, während auch Gran Canaria von Staubpartikeln betroffen ist.
In den kommenden Stunden besteht die Möglichkeit, dass sich über Afrika neue konvektive Entwicklungen bilden, die weiteren Staubtransport auf die Kanaren bringen könnten. Dies würde zu einem Anstieg der Feinstaubkonzentrationen und einer weiteren Verschlechterung der Sichtverhältnisse führen. Die Calima kann insbesondere die Gesundheit von Menschen mit chronischen oder Atemwegserkrankungen beeinträchtigen oder verschlechtern. Die Behörden beobachten die Entwicklung des Ereignisses und die Luftqualitätsmesswerte genau. Je nach Verlauf könnte die betroffene Region angepasst werden.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, den Empfehlungen zur Selbstschutzmaßnahmen der Generaldirektion für Notfälle zu folgen, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Die Ausrufung der Pre-Alarmstufe dient dazu, rechtzeitig auf mögliche Verschlechterungen der Wetter- und Luftqualitätsbedingungen reagieren zu können. Insbesondere Bewohner und Besucher der betroffenen Inseln sollten sich auf reduzierte Sichtweiten einstellen und Vorsichtsmaßnahmen treffen, um Atembeschwerden zu vermeiden. Der weitere Verlauf der Calima wird in den kommenden Stunden genau verfolgt.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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