Am 3. September 2026 wurde gegen 11:56 Uhr eine 68-jährige Frau am Strand von Alcaravaneras in Las Palmas de Gran Canaria aus dem Meer gerettet, nachdem sie einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte. Der Notruf wurde über das kanarische Notfall- und Sicherheitszentrum (CECOES 112) gemeldet, das die Alarmierung an die zuständigen Rettungsdienste weiterleitete.
Das Rettungspersonal der Küstenwache von Cruz Roja war vor Ort und führte die erste Rettung der Frau durch, die bereits Anzeichen von Ertrinken zeigte. Die Helfer begannen unmittelbar mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Parallel dazu aktivierte der Koordinator des Servicio de Urgencias Canario (SUC) eine medizinisch ausgestattete Ambulanz sowie eine weitere mit Basisversorgung, um die Patientin schnellstmöglich zu versorgen.
Bei Eintreffen der medizinischen Teams befand sich die Frau in einem kritischen Zustand mit Herzstillstand. Die Rettungskräfte setzten erweiterte Reanimationstechniken ein, um die Atmung und den Kreislauf der Patientin wiederherzustellen. Nach erfolgreicher Stabilisierung wurde sie in kritischem Zustand mit der medizinisch ausgestatteten Ambulanz ins Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín gebracht.
Zusätzlich waren die Polizei Nacional und die Polizei Local im Einsatz, um den Rettungseinsatz zu unterstützen und die Sicherheit am Einsatzort zu gewährleisten. Die schnelle Reaktion aller beteiligten Dienste war entscheidend für das Überleben der Frau.
Der Vorfall unterstreicht die Risiken beim Baden an der Playa de Alcaravaneras und die Bedeutung der Wachsamkeit und schnellen Hilfe bei Notfällen im Meer. Für Badegäste und Anwohner bleibt die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und das Beachten von Warnhinweisen essenziell, um solche lebensbedrohlichen Situationen zu vermeiden.
Die Rettungsdienste appellieren an alle Besucher, bei plötzlichen gesundheitlichen Problemen oder Unfällen umgehend den Notruf 112 zu kontaktieren. Die koordinierte Zusammenarbeit von Rettung, medizinischem Personal und Polizei zeigt sich hier als lebensrettender Faktor. Ob weitere Maßnahmen zur Prävention geplant sind, wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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