Podemos Canarias fordert sichere Migrationswege nach Tod von über 80 Menschen auf dem Atlantik – Politik auf Kanaren (Part…

Podemos Canarias fordert sichere Migrationswege nach Tod von über 80 Menschen auf dem Atlantik

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

5 September, 2026

Bei einem tragischen Unglück auf dem Atlantik verloren mehr als 80 Menschen ihr Leben, als sie versuchten, mit einem Boot die Kanarischen Inseln zu erreichen. Die politische Partei Podemos Canarias reagierte darauf mit scharfer Kritik an der Ausnutzung von Rassismus und Migration als politische Instrumente. Sie warfen bestimmten Akteuren vor, die Kanarischen Inseln in ein Massengrab für Migranten zu verwandeln.

Podemos Canarias fordert in Folge der Katastrophe sichere und legale Migrationswege sowie eine verstärkte maritime Rettungskapazität. Die Partei verlangt eine europäische Politik, die auf Menschenrechten basiert und die Ursachen bekämpft, die Tausende Menschen zur Flucht bewegen. Die Kanarischen Inseln dürften nicht zum Ort werden, an dem Europa Menschen auf dem Weg zu seiner südlichen Grenze im Stich lässt.

Die Sprecherin von Podemos Canarias, Noemí Santana, betonte, dass die Menschen, die ihr Leben auf den Booten riskieren, oft vor Kriegen fliehen oder aus Ländern stammen, die über Jahrzehnte von den Politiken der entwickelten Welt ausgebeutet wurden. Sie kritisierte, dass diese Menschen erst in ihren Heimatregionen durch äußere Einflüsse vertrieben und dann als Eindringlinge gebrandmarkt würden. Santana forderte ein Ende des politischen Spiels mit rassistischer Rhetorik, während Menschen im Atlantik sterben. Vorrang müsse immer das Retten von Menschenleben haben.

Miguel López, Sekretär für Migrationsangelegenheiten bei Podemos, wies darauf hin, dass die Route über die Kanarischen Inseln weiterhin eine der tödlichsten für Migranten sei. Er warnte davor, dass die zunehmende Militarisierung der EU-Außengrenzen die Todesfälle nicht verhindere, sondern die Menschen auf noch gefährlichere Wege zwinge. López unterstrich die Notwendigkeit, die Menschenrechte stärker zu verteidigen, da jedes Menschenleben eine unveräußerliche Würde besitze, die nicht auf bloße Statistiken reduziert werden dürfe.

Podemos Canarias appellierte an Europa, eine Grenze zu sein, die Sicherheit, ausreichende Rettungsmaßnahmen, Kooperation und den Schutz der Menschenrechte gewährleistet. Stattdessen verschwänden weiterhin Männer, Frauen und Kinder im Meer, während einige politische Kräfte eine härtere Rhetorik vorantreiben. Die Partei schloss mit dem Aufruf, den Atlantik nicht als gemeinsames Massengrab zu akzeptieren.

Diese Forderungen und die tragischen Ereignisse betreffen insbesondere die Bewohner der Kanarischen Inseln, die durch die Migration und die damit verbundenen Herausforderungen direkt betroffen sind, sowie die Menschen, die versuchen, Europa über diese gefährliche Route zu erreichen. Die Situation verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, bestehende Migrations- und Rettungspolitiken auf europäischer Ebene zu überdenken und anzupassen, um weitere Todesfälle zu verhindern.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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