Waldbrandwarnstufe auf Tenerife und Gran Canaria wegen extremer Hitze aktiviert in Umwelt (Waldbrand)

Waldbrandwarnstufe auf Tenerife und Gran Canaria wegen extremer Hitze aktiviert

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

6 September, 2026

Seit dem 5. September um 10 Uhr gilt auf Teilen von Tenerife und Gran Canaria eine erhöhte Waldbrandwarnstufe. Grund dafür ist ein tropisch geprägtes Hitzewetter mit hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und starkem Wind. Die Warnung wurde vom Gobierno de Canarias im Rahmen des INFOCA-Schutzplans ausgesprochen und stützt sich auf meteorologische Daten der staatlichen Wetteragentur Aemet.

Auf Tenerife betrifft die Alarmstufe vor allem die Bergregionen und mittleren Höhenlagen an den Südhängen sowie an der Westseite. Dort werden Temperaturen von über 33 Grad erwartet, begleitet von trockener Luft und Wind. Auf Gran Canaria ist die Warnung für die Bergregionen, die Nordseite ab 600 Metern sowie die West-, Süd- und Osthänge ab 400 Metern Höhe aktiv. Die kritischsten Bedingungen herrschen in den Berg- und Mittelgebirgszonen der südwestlichen Inselhälfte.

Der Rest von Tenerife und Gran Canaria sowie die Inseln El Hierro, La Palma und La Gomera befinden sich in Vorwarnstufe. Besonders auf Gran Canaria können die Temperaturen örtlich bis zu 37 Grad erreichen. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt dort unter 30 Prozent, während der Wind in vielen Gebieten über 30 Kilometer pro Stunde weht. Auch nachts bleiben die Temperaturen mit 24 bis 26 Grad hoch, ohne nennenswerte Abkühlung, teils sind sogar bis zu 30 Grad in den frühen Morgenstunden möglich.

Ein zusätzlicher Risikofaktor besteht durch mögliche Gewitter mit Blitzen, die vor allem in den Waldgebieten während des Vormittags auftreten können. Die meteorologische Lage ist jedoch mit Unsicherheiten behaftet, weshalb die Einsatzleitung eine kontinuierliche Beobachtung und Bewertung der Situation durchführt.

Vor diesem Hintergrund ruft der Gobierno de Canarias zu äußerster Vorsicht auf. Es wird ausdrücklich davon abgeraten, Zigarettenstummel oder Streichhölzer wegzuwerfen, offenes Feuer zu entfachen oder Feuerwerkskörper in den Risikogebieten zu verwenden. Bei Sichtung von Rauch oder Brand ist umgehend der Notruf 112 zu kontaktieren.

Die Warnung bleibt so lange bestehen, bis sich die Wetterlage entspannt. Die Behörden werden die Entwicklung weiter beobachten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. Für Bewohner und Urlauber in den betroffenen Regionen bedeutet dies erhöhte Aufmerksamkeit und die Befolgung der Sicherheitsmaßnahmen, um das Risiko für Waldbrände zu reduzieren.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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