Die Gesellschaft spanischer Allgemein- und Familienmediziner in den Kanaren (SEMG) hat auf die kritische Situation in den Zentren der Primärversorgung hingewiesen. Sie beklagen einen Mangel an Personal und Infrastruktur sowie eine übermäßige bürokratische Belastung, die die klinische Arbeit der Ärzte erheblich behindert. Insbesondere die Verwaltung von Krankmeldungen erfordere einen unverhältnismäßigen Aufwand.
Die Organisation warnt, dass der demografische Wandel in der Region die Komplexität der behandelten Fälle erhöht, während die Ressourcen nicht entsprechend angepasst werden. Zudem wird die unzureichende Anzahl an Ausbildungsplätzen für angehende Fachärzte als alarmierend angesehen, was die zukünftige Versorgungslage gefährdet. Die SEMG fordert dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Attraktivitätssteigerung der Primärversorgung.
Quelle: spanische Medien.
Quelle: dariodeavisos
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