Die Generaldirektorin für Transport und Mobilität der Kanarischen Regierung, María Fernández, hat im Rahmen des Komitees für Flughafenkoordination betont, dass AENA eine Investition von über 1,8 Milliarden Euro in die Flughäfen des Archipels im Rahmen des Dokumentes zur Flughafenregulierung (DORA III) für den Zeitraum 2027-2031 eingeplant hat. Diese Investitionen sollen eine mittelfristige und langfristige Perspektive bieten, indem sie zukünftige intermodale Infrastrukturen berücksichtigen, die mit den Eisenbahnprojekten auf Gran Canaria und Teneriffa verbunden sind.
Fernández wies darauf hin, dass es auch einen Verpflichtung zur Schaffung nicht regionalisierter Mittel gibt, um die Entwicklung dieser Projekte zu fördern. Zudem ist vorgesehen, Flächen für die Integration der Flughäfen in die neuen Verkehrssysteme zu reservieren, um eine effizientere und nachhaltigere Mobilität im Archipel zu erreichen.
Die Generaldirektorin betonte, dass solange der Artikel 161 des Autonomiestatuts der Kanaren, der ein Mitspracherecht der Kanarischen Regierung in der Flughafenverwaltung festlegt, nicht umgesetzt wird, die bestehenden Kommissionen der einzige formale Raum sind, um die Interessen des Archipels zu vertreten.
In diesem Zusammenhang hat die Kanarische Regierung die Notwendigkeit hervorgehoben, die Flughafenpolitik an die Gegebenheiten als ultraperiphere Region anzupassen, insbesondere hinsichtlich neuer Gebühren. AENA hat angekündigt, die Einführung dieser Gebühren für den Landtransport an den Flughäfen schrittweise umzusetzen, wobei es Übergangsfristen ohne Kosten geben wird. Fernández schloss mit der Feststellung, dass Entscheidungen, die die Konnektivität und die wirtschaftliche Basis der Inseln betreffen, im Konsens und in institutioneller Zusammenarbeit getroffen werden müssen.
Quelle: La Voz de Fuerteventura
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