Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am Dienstag einen Kooperationsvertrag mit dem Consejo General del Notariado, dem Colegio Notarial de Canarias und dem Centro Tecnológico del Notariado unterzeichnet. Ziel des Abkommens ist es, die öffentliche Verwaltung im Bereich der Enteignungen zu verbessern und die Transparenz in den Bewertungsprozessen zu erhöhen. Durch den Zugang zu aktuellen, anonymisierten Informationen über Immobiliengeschäfte soll der Justizpreis besser an die Marktrealität angepasst werden.
Manuel Miranda, der Minister für Territoriale Politik, betonte, dass diese Partnerschaft einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung darstellt. Die Integration objektiver Daten in die Bewertung von enteigneten Gütern soll die Unsicherheit in den Verfahren verringern und Konflikte bei der Preisbestimmung minimieren. Dies wird als wesentlicher Fortschritt angesehen, um gerechtere und transparentere Prozesse zu gewährleisten.
Das System wird zudem Informationen über Immobilienkäufe bereitstellen, wie etwa Typologie, Fläche oder Preis pro Quadratmeter, was der Verwaltung helfen wird, ihre Bewertungen präziser zu gestalten. Concepción Pilar Barrio Del Olmo, Präsidentin des Consejo General del Notariado, hob hervor, dass die Daten aus dem Index Único Informatizado Notarial stammen, was deren Authentizität und Aktualität gewährleistet.
Die Vereinbarung hat eine anfängliche Laufzeit von vier Jahren, die um weitere vier Jahre verlängert werden kann. Es entstehen keine finanziellen Kosten für die Verwaltung. Mit dieser Initiative verfolgt die Regierung das Ziel, das Vertrauen in die öffentliche Verwaltung zu stärken und die Enteignungsprozesse effizienter und transparenter zu gestalten.
Quelle: el diario canarias ahora
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