Der sozialistische Gruppierung im Cabildo von La Gomera hat im jüngsten Plenum gegen die Privatisierung des Straßenwartungsdienstes gestimmt. Diese Maßnahme würde über 16 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren kosten, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um bis zu zwei Jahre, was die Gesamtausgaben auf fast 25 Millionen Euro steigern könnte. Die Sozialisten argumentieren, dass die Auslagerung des Dienstes an private Unternehmen negative Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten haben könnte.
Der ursprüngliche Ausschreibungsbetrag für die Privatisierung beläuft sich auf 16.377.825,83 Euro und bezieht sich auf die ordnungsgemäße Instandhaltung und Verkehrssicherheit der insularen Straßen. Die Sozialisten fordern eine Rückkehr zur direkten öffentlichen Verwaltung des Straßenwartungsdienstes, da das seit 2021 verfolgte Modell der externen Vergabe als ineffizient und kostenintensiv angesehen wird.
Die Gruppierung warnt, dass eine jährliche Verschuldung von fünf Millionen Euro für das Cabildo, das ein Gesamtbudget von 50 Millionen Euro hat, schwerwiegende Folgen haben könnte. Sie kritisieren die Entscheidung der Regierung, verschiedene Dienstleistungen zu privatisieren, und setzen sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen im öffentlichen Sektor ein.
Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass die Arbeitsbedingungen im neuen Vertrag denen des Baugewerbes entsprechen, was als unzureichend für die betroffenen Arbeiter angesehen wird. Die Sozialisten bedauern, dass eine Regierung, die sich sozialistisch nennt, die prekäre Beschäftigung durch Privatisierung unterstützt, was ihrer Meinung nach eine Politik der Rechten widerspiegelt.
Quelle: GomeraToday
Zum Original