Die spanische NGO Comisión Española de Ayuda al Refugiado (CEAR) hat die endgültige Genehmigung eines Realdekrets zur Regularisierung von Migranten als bedeutenden Erfolg gefeiert. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Rechte und die Lebensqualität von Tausenden von Menschen zu garantieren, die bereits in Spanien leben. CEAR hebt hervor, dass die Regularisierung durch die Unterstützung von über 700.000 Bürgern initiiert wurde, was die gesellschaftliche Mobilisierung für dieses Thema verdeutlicht.
Obwohl die Initiative nicht durch den Kongress behandelt wurde, konnte sie durch den politischen und sozialen Konsens auf den Weg gebracht werden. CEAR betont, dass diese Maßnahme zwar kurzfristig hilft, jedoch keine dauerhafte Lösung für die strukturellen Probleme der Migration darstellt. Die Organisation fordert die Schaffung langfristiger Mechanismen, um die anhaltende Irregularität zu verhindern, die oft zu extremer Verwundbarkeit führt und den Zugang zu grundlegenden Rechten wie Gesundheit, Bildung und Wohnen erschwert.
Zudem weist CEAR darauf hin, dass frühere Regularisierungen dazu beigetragen haben, Arbeitsausbeutung zu bekämpfen und eine integrativere Gesellschaft zu fördern. Die Regularisierung kommt nicht nur den Migranten zugute, sondern auch der Gesellschaft insgesamt, da sie eine wichtige Grundlage für soziale Inklusion bildet.
Ein zentrales Anliegen von CEAR ist nun, dass der Prozess der Dokumenteneinreichung effizient gestaltet wird, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird. Der zur Verfügung stehende Zeitraum von lediglich zweieinhalb Monaten zur Einreichung der erforderlichen Unterlagen wird als sehr kurz eingeschätzt. Um den Prozess zu beschleunigen und Betrug zu vermeiden, hat die Regierung eine Liste von unterstützenden Organisationen erstellt, zu denen auch CEAR gehört.
Quelle: el diario canarias ahora
Zum Original