Die Ärzte auf den Kanaren haben am gestrigen Tag erneut zu einem Streik aufgerufen, der in der vierten Woche stattfindet. Laut den Organisatoren lag die Beteiligung bei 59 Prozent, während der Servicio Canario de la Salud (SCS) von 13,68 Prozent spricht. Die Ärzte fordern unter anderem die Einführung eines eigenen Statuts sowie Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, wie die Begrenzung auf maximal 15 Stunden am Stück, einschließlich regulärer und Überstunden.
Ein zentrales Anliegen der Protestierenden ist die Erstellung einer „Hoja de ruta“, also eines Fahrplans zur Umsetzung der im Jahr 2023 vereinbarten Vorschläge. Dazu gehört die Angleichung der beruflichen Laufbahn an die besten drei in Spanien, die Einführung offener und permanenter Versetzungen für festangestellte Fachkräfte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Anzahl der Spezialisten.
In Santa Cruz de Tenerife versammelten sich die Mitglieder des CESM vor der zuständigen Behörde, während am Nachmittag Demonstrationen in Tenerife und Gran Canaria stattfanden, um auf den Ärztemangel, die steigenden Wartezeiten und die schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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