Eine Mutter hat schwere Vorwürfe gegen eine Lehrerin des CEIP Rambla de Santa Cruz erhoben, die angeblich ihre Tochter und andere Schüler psychisch misshandelt. Die Schülerin, die in der sechsten Klasse ist, leidet seit zwei Jahren unter den Folgen dieser Behandlung und muss deshalb einen Spezialisten aufsuchen. Die Mutter, P.M.S., berichtet, dass die Lehrerin im Französischunterricht autoritär auftritt, die Kinder anschreit und beleidigt. Aussagen wie ‚Ihr seid nutzlos‘ und die wiederholte Bekundung, lieber im Büro der Bildungsbehörde zu arbeiten, sollen häufig gefallen sein.
Die Vorwürfe wurden von anderen Eltern und ehemaligen Schülern bestätigt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Trotz mehrfacher Beschwerden bei der Schulleitung und der Bildungsbehörde sei keine adäquate Reaktion erfolgt. Stattdessen habe die Schule die Vorfälle heruntergespielt und nicht auf die eingereichten Beschwerden reagiert. P.M.S. schildert, dass ihre Tochter nach dem Beginn des aktuellen Schuljahres wieder unter Angstzuständen leidet und sogar weinend nach Hause kommt.
Die Situation eskalierte, als die Lehrerin nach einer längeren Krankheitsphase zurückkehrte, was zu einem weiteren Anstieg des psychischen Drucks auf die Schüler führte. Die Schulleitung habe zudem als Reaktion auf die Beschwerden der Eltern Maßnahmen ergriffen, die als Einschüchterung wahrgenommen werden. So wurde die Tochter der Mutter für drei Tage vom Schulessen ausgeschlossen, was von der Inspektion als ungerechtfertigt angesehen wurde. Auch der geplante Abschlussausflug der Klasse wurde abgesagt, was die Eltern als Vergeltungsmaßnahme interpretieren.
Die Mutter sieht die Schulleitung in der Verantwortung und fordert eine Untersuchung der Vorfälle. Sie betont, dass andere Eltern aus Angst vor Repressalien schweigen und hofft, dass die Situation für ihre Tochter und die anderen betroffenen Kinder verbessert werden kann.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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