Der kanarische Parlament hat am Dienstag einstimmig eine Initiative zur Stärkung des emotionalen Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit von Jugendlichen in der Region verabschiedet. Die Abgeordnete Natalia Santana von Nueva Canarias-Bloque Canarista stellte die Vorschrift vor, die nach einer Einigung zwischen den meisten Fraktionen des Parlaments, mit Ausnahme der extremen Rechten, zustande kam. Diese Maßnahme zielt darauf ab, präventive Programme, psychologische Begleitung und professionelle Unterstützung für die junge Bevölkerung zu fördern.
In ihrer Rede während der Plenarsitzung wies Santana auf die ernsten Probleme hin, mit denen die Jugend der Kanaren konfrontiert ist. Laut dem Barometer für Jugendgesundheit und -wohlbefinden 2023 haben 60 % der Jugendlichen in der Region psychische Probleme erlebt, und 13 % haben Suizidgedanken geäußert. Diese alarmierenden Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit einer schnellen und effektiven Reaktion der Institutionen, um die betroffenen jungen Menschen zu unterstützen.
Die Initiative sieht unter anderem die Schaffung spezifischer Werkzeuge für psychologische und emotionale Begleitung vor. Dazu gehören auch präventive Maßnahmen zur Bekämpfung von Suchtverhalten und zur Minderung von unerwünschter Einsamkeit. Santana betont die Dringlichkeit, in digitalen Umgebungen aktiv zu werden, in denen viele Jugendliche einen Großteil ihres Lebens verbringen.
Zusätzlich zu den konkreten Maßnahmen zur Unterstützung der Jugend schlägt die Vorschrift vor, die Finanzierung öffentlicher Politiken zu verstärken. Dies soll den Inselräten und anderen lokalen Einrichtungen helfen, dauerhafte Unterstützungsstrukturen zu etablieren, die über temporäre Kampagnen hinausgehen. Santana bezeichnete die Unterstützung dieser Initiative als Anerkennung einer sozialen Notlage, die viele junge Menschen im Archipel betrifft.
Die Abgeordnete dankte auch den verschiedenen Organisationen und Fachleuten, die die Vorschrift unterstützt haben, darunter das Offizielle Kolleg der Psychologen von Santa Cruz de Tenerife und die internationale Organisation Que Se Escuche Fuerte Mi Grito. Besonders hob sie die Zusammenarbeit mit Omaira Darias hervor, die als eine der treibenden Kräfte hinter dieser Initiative gilt und sich stark für das psychische Wohlbefinden der kanarischen Jugend einsetzt.
Quelle: lavozdefuerteventura.com
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