Die Wissenschaftlerin Gema Del Caño hat in einem Artikel auf die gesundheitlichen Risiken hingewiesen, die mit Calima, dem feinen Staub in der Luft, verbunden sind. Dieser Staub besteht aus Partikeln wie PM10 und PM2,5, die tief in die Atemwege eindringen können und somit ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen können.
Während intensiver Calima-Episoden wurden vermehrt Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis festgestellt. Del Caño warnt, dass die kleinen Partikel auch in den Blutkreislauf gelangen können, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Die Expertin empfiehlt, während solcher Ereignisse die Luftqualitätsindizes zu überprüfen und die Exposition zu minimieren.
Calima haben wir auf den Kanaren immer wieder mal mehr mal weniger. Im letzten Jahr 2025 war überdurchschnittlich viel Calima auf den Kanaren. Im Sommer führt der Calima zu wirklich hohen Temperaturen mit gefühlten 30 Grad und mehr, ist also eher unangenehm und zudem je höher man in die Berge kommt, desto heisser wird es. Im Winter ist ein Calima eher angenehm weil dadurch doch merklich wärmere Temperaturen entstehen meist gefühlte 5 Grad über den üblichen Temperaturen der Jahreszeit.
Für Menschen mit Ashma, COPD oder Herzproblemen empfiehlt es sich nicht zu lange draussen zu bleiben, die Atmung kann deutlich erschwert werden und damit zu erheblichen Beeinträchtigungen führen.
Was Sie bei Calima tun können:
Bei starkem Calima empfiehlt es sich die Fenster zu schliessen und Sport im Freien zu vermeiden, bei Atemnot sollten man den Notruf 112 wählen.
Quelle: spanische Medien.
Quelle: el diario canarias ahora
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