In Puerto del Rosario trafen sich am Montag der kanarische Minister für Ökologische Transition und Energie, Mariano Zapata, die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, Lola García, und der Bürgermeister von Puerto del Rosario, David de Vera. Ziel des Treffens war es, die aktuelle Situation der Energieversorgung auf der Insel zu analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung des elektrischen Versorgungsnetzes zu koordinieren. An der Sitzung nahmen auch die Regionalminister Jessica de León und Manuel Miranda teil.
Der Minister Zapata hob hervor, dass die Kanarischen Inseln in den letzten 13 Jahren keinen neuen Wettbewerb zur konventionellen Energieerzeugung ins Leben gerufen haben. Diese Verzögerung hat sich negativ auf die Reaktionsfähigkeit des Stromsystems in Fuerteventura ausgewirkt, wo die Situation als komplex bezeichnet wird. Während des Treffens wurde auch über den laufenden Prozess zur Schaffung neuer konventioneller Energieerzeugungsanlagen diskutiert. Die Standorte für diese Anlagen sind jedoch nicht vom kanarischen Regierungsteam festgelegt worden, sondern stammen aus einem Verfahren, das vom Ministerium für ökologische Transition und dem demografischen Wandel initiiert wurde.
Zapata betonte, dass die neuen geplanten Energieerzeugungsanlagen effizienter und umweltfreundlicher sein werden als die bestehenden. Diese neuen Technologien sollen die Emissionen reduzieren und eine bessere Kontrolle der Umweltstandards ermöglichen. Ein wichtiger Aspekt ist die dezentrale Energieerzeugung, die die Umweltauswirkungen verringert und die Sicherheit des Stromsystems erhöht.
Lola García, Präsidentin des Cabildo, äußerte sich besorgt über den aktuellen Standort der alten Energiezentrale in El Charco. Sie erinnerte an die zahlreichen Eingaben und Anträge, die von den örtlichen Institutionen eingereicht wurden, um den Abriss der alten Zentrale voranzutreiben. García betonte die Notwendigkeit, die Anstrengungen zwischen den Institutionen zu bündeln, um den endgültigen Rückbau der alten Anlagen zu erreichen.
Bürgermeister David de Vera zeigte sich ebenfalls besorgt über die Pläne zur Errichtung neuer dauerhafter Energieinfrastrukturen außerhalb des im Stadtplan definierten Bereichs. Er forderte eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Cabildo, dem Ayuntamiento und der kanarischen Regierung, um sicherzustellen, dass die Planungen im Einklang mit den Bedürfnissen der Gemeinde stehen. Zudem hat die Stadtverwaltung Flächen bereitgestellt, die für den Bau neuer Energieinfrastrukturen geeignet sind.
Das Treffen verdeutlichte die Notwendigkeit, sowohl die konventionelle Energieversorgung als auch den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Ziele der Dekarbonisierung zu erreichen und ein nachhaltigeres und sicheres Energiesystem für die Insel zu schaffen. Der kanarische Minister kündigte an, dass die Regierung weiterhin eng mit allen lokalen Verwaltungen zusammenarbeiten möchte, um ein energiepolitisches Modell zu entwickeln, das den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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