Ein 17-jähriger Junge wurde am 23. Mai 2026 nach einem Sturz von mehreren Metern Höhe an der Küste von Icod de los Vinos auf Teneriffa gerettet. Der Vorfall ereignete sich um 10:09 Uhr an der Punta de la Centinela. Der junge Mann erlitt mehrere mittelschwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch die Feuerwehr wurde er mit einem medizinischen Rettungswagen in das Hospital Universitario de Canarias gebracht.
Der Notruf ging beim Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES) 112 ein, nachdem Zeugen den Sturz gemeldet hatten. Umgehend aktivierte der Notrufdienst die notwendigen Rettungskräfte, darunter das Consorcio de Bomberos de Tenerife, den Grupo de Emergencias y Salvamento (GES) und den Servicio de Urgencias Canario (SUC).
Die Feuerwehr erreichte den Verletzten zuerst, stellte jedoch fest, dass ein sicherer Bodeneinsatz nicht möglich war. Daher forderten sie die Unterstützung eines Hubschraubers an. Die Retter des GES seilten sich ab und arbeiteten eng mit den Feuerwehrleuten zusammen, um den Jungen zu sichern und zu evakuieren. Nach erfolgreichem Abtransport wurde er an der Helisuperficie von La Guancha medizinisch versorgt.
Der Einsatz verdeutlicht die schnelle Reaktionsfähigkeit der Rettungsdienste auf den Kanarischen Inseln. Dank der gut koordinierten Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, GES, SUC, der Polizei und der Guardia Civil konnte der Verletzte schnell und effizient versorgt werden. Die örtlichen Behörden betonen die Wichtigkeit solcher Einsätze, insbesondere in unwegsamem Gelände, wo schnelle Hilfe entscheidend sein kann.
Diese Rettungsaktion ist ein Beispiel für die Herausforderungen, denen sich Rettungskräfte auf Teneriffa stellen müssen. Die Küstenregionen, bekannt für ihre dramatischen Klippen und schwer zugänglichen Bereiche, erfordern spezielle Maßnahmen und gut ausgebildetes Personal. Für Urlauber und Einheimische in Icod de los Vinos ist es wichtig, sich der Gefahren bewusst zu sein, die solche Gebiete mit sich bringen können, und im Notfall die Rettungsdienste unverzüglich zu alarmieren.
Die Behörden raten dazu, beim Erkunden der Küstenlinie Vorsicht walten zu lassen. Unfälle wie dieser können schnell passieren, und die Rettungskräfte sind auf die Mithilfe der Öffentlichkeit angewiesen, um schnellstmöglich zu reagieren. In Notfällen sollte immer der Notruf 112 gewählt werden, um die entsprechenden Dienste zu aktivieren. Die erfolgreiche Rettung des 17-Jährigen zeigt, wie wichtig es ist, gut vorbereitet zu sein und die richtigen Schritte im Ernstfall einzuleiten.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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