In Santa Cruz de Tenerife nahm die Polizei kürzlich einen 63-jährigen Mann fest, nachdem er seine 86-jährige Mutter und den Familienhund attackiert hatte. Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnung in der Straße Los Gladiolos, wo die Familie zusammenlebt.
Die Polizei wurde am Mittag alarmiert, nachdem aus der örtlichen Leitstelle ein Einsatz wegen eines möglichen häuslichen Gewaltfalls ausgelöst wurde. Beim Betreten der Wohnung fanden die Beamten die ältere Frau regungslos am Boden liegend vor. Sie war nicht in der Lage, sich zu bewegen, was auf die Schwere der Attacke hinweist.
Ein weiterer Angehöriger, der ebenfalls in der Wohnung lebt, berichtete den Einsatzkräften, dass der Beschuldigte wiederholt mit Morddrohungen gegen die Familie aufgefallen sei. Zudem habe er angekündigt, dem Hund Schaden zufügen zu wollen. Die Polizei entdeckte den Hund leblos im Haus, mit sichtbaren Blutspuren am Körper.
Der Tatverdächtige erschien während des Einsatzes vor Ort und gab zu, den Hund mit einer Hantelstange geschlagen zu haben. Die Beamten fanden das Tatwerkzeug mit Blutflecken in der Wohnung. Nach der Feststellung der Sachlage nahmen sie den Mann fest und brachten ihn zu einer nahegelegenen medizinischen Einrichtung.
Sanitäter versorgten die verletzte Frau und entschieden, sie zur weiteren Behandlung ins Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de La Candelaria einzuliefern. Der Hund wurde umgehend in eine Tierklinik gebracht, um medizinisch versorgt zu werden.
Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf häusliche Gewalt, die auch auf den Kanaren immer wieder ein Thema ist. Für Bewohner und Urlauber der Inseln bedeutet das, dass die Polizei wachsam bleibt und bei Verdachtsfällen schnell eingreift. Die enge familiäre Wohnsituation, wie sie auf den Kanaren häufig vorkommt, kann Konflikte verschärfen. Die Behörden rufen dazu auf, bei Anzeichen von Gewalt oder Misshandlung sofort Hilfe zu holen, um Eskalationen zu verhindern.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
Zum Original

